Pallade Veneta - Skoda Peaq: Neuer elektrischer 7‑Sitzer

Skoda Peaq: Neuer elektrischer 7‑Sitzer


Skoda Peaq: Neuer elektrischer 7‑Sitzer
Skoda Peaq: Neuer elektrischer 7‑Sitzer

Skoda bringt mit dem Peaq im Sommer 2026 sein bislang größtes Elektroauto auf die Straße. Der Name spielt auf den „Peak“ an, den Gipfel – und verweist auf seine Rolle als Spitzenmodell der Marke. Der Siebensitzer basiert auf der Studienfahrzeug Vision 7S und übernimmt deren Modern‑Solid‑Design mit klaren Linien, C‑förmigen Scheinwerfern und einem „Tech‑Deck Face“. Laut offiziellen Ankündigungen soll der mehr als fünf Meter lange SUV großzügigen Platz für Familien und Geschäftsreisende bieten. Die Plattform stammt aus dem Volkswagen‑Konzern (MEB), der Innenraum wird dank flacher Batterie und langem Radstand besonders geräumig. Skoda verspricht „Simply Clever“‑Lösungen wie variable Sitzkonfigurationen, viele Staufächer und nachhaltige Materialien.

Technische Daten behält Skoda noch weitgehend zurück. Insider gehen davon aus, dass eine Batterie um 89 kWh eingesetzt wird, die eine WLTP‑Reichweite von rund 600 Kilometern ermöglicht. Schnellladen mit bis zu 200 kW Gleichstrom soll möglich sein, sodass 10–80 Prozent in einer halben Stunde erreicht werden können. Als Antrieb werden Allradversionen mit zwei Elektromotoren erwartet, vergleichbar mit dem kleineren Enyaq, aber mit höherer Leistung. Die serienmäßigen sieben Sitze sollen sich komplett versenken lassen, um einen großen Laderaum zu schaffen. Skoda positioniert den Peaq über dem Kodiaq und Enyaq und will mit einem Einstiegspreis unterhalb der Premiumkonkurrenz (wie Kia EV9 oder Hyundai Ioniq 9) dennoch eine attraktive Alternative bieten.

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In öffentlichen Diskussionen zur neuen Baureihe wird vor allem die Reichweite thematisiert. Viele Interessenten wünschen sich eine Kombination aus großem Innenraum und hoher elektrischer Reichweite; andere fragen nach dem geplanten Preisniveau und der realen Ladeleistung. Auch die ungewöhnliche Namenswahl polarisiert: Einige begrüßen das Wortspiel als kreativ, während andere es als seltsam empfinden. Befürworter sehen im Peaq ein lang ersehntes Angebot für Familien und Firmenflotten, das den Wechsel zu elektrisch erleichtern könnte. Skeptiker äußern Bedenken hinsichtlich des Gewichts und möglicher Wärmestau‑Effekte bei großen Glasdächern.

Ungeachtet dessen bleibt der Peaq ein wichtiger Baustein von Skodas Elektromobilitätsstrategie. Er soll die neuen Sicherheits‑ und Assistenzsysteme des Volkswagen‑Konzerns erhalten und digital bestens vernetzt sein. Bis zur Markteinführung Mitte 2026 bleiben noch Detailfragen offen, doch fest steht: Das Fahrzeug zielt auf Familien, Vielfahrer und Fuhrparkbetreiber, die einen großen, alltagstauglichen Elektro‑SUV suchen.

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AC Schnitzer, wenn Kulttuner verstummen

Das angekündigte Ende von AC Schnitzer zum Jahresende 2026 ist weit mehr als das Aus eines bekannten Tunernamens. Es ist ein Signal, das weit über die BMW- und Tuning-Szene hinausreicht. Wenn ein Unternehmen, das über Jahrzehnte als Synonym für sportliche BMW-Veredelung, für geschmiedete Felgen, Aerodynamik, Leistungssteigerung und eine eigene Form deutscher Ingenieursleidenschaft stand, seine Produktion und sein Tuning-Geschäft nicht mehr wirtschaftlich in Deutschland betreiben kann, dann betrifft das nicht nur eine Marke. Dann geht es um den automobilen Wirtschaftsstandort Deutschland selbst. AC Schnitzer wird damit zum Symbolfall: für die Erosion von Wettbewerbsfähigkeit, für einen immer schwerer tragbaren Kostenrahmen und für die wachsende Sorge, dass politische Reaktionen auf diese Entwicklung zu spät, zu langsam und zu unentschlossen ausfallen.Gerade deshalb trifft das Thema so viele Beobachter emotional. AC Schnitzer war nie bloß Zubehörlieferant. Die Marke stand für eine eigenständige Kultur des Veredelns, für den schmalen Grat zwischen Werksnähe und Rebellion, für Fahrzeuge, die mehr Präsenz, mehr Dynamik und oft auch mehr Charakter versprachen als die Serie. Für viele BMW-Enthusiasten gehörte AC Schnitzer über Jahrzehnte zum automobilen Inventar der Republik. Aachen, BMW, Motorsport-Nähe, komplette Fahrzeugprogramme, exklusive Räder, Fahrwerke, Abgasanlagen und ikonische Sonderumbauten – all das ergab ein Markenbild, das weit über die reine Teileliste hinausging. Wenn eine solche Institution aufgibt, dann geht es nicht nur um Bilanzen, sondern um den Verlust industrieller Identität.Die Gründe für das Ende sind dabei aufschlussreich, weil sie genau jene Problemkette offenlegen, über die in Deutschland seit Jahren gesprochen wird. Im Kern steht ein toxischer Mix aus steigenden Entwicklungs- und Produktionskosten, zähen Zulassungsverfahren, wachsendem internationalem Wettbewerbsdruck und einer verschobenen Nachfrage. Besonders schwer wiegt der Verweis auf die langen Genehmigungswege im deutschen System. Wer Teile erst viele Monate nach ausländischen Konkurrenten auf den Markt bringen kann, verliert in einem spezialisierten Nischengeschäft genau das, was am wichtigsten ist: Zeit, Sichtbarkeit und Marge. Hinzu kommen teurere Rohstoffe, volatile Wechselkurse, die Schwäche von Zulieferstrukturen, Zölle auf wichtigen Auslandsmärkten, eine gedämpfte Kauflaune und der schrittweise Rückzug des Verbrennungsmotors aus dem Zentrum der automobilen Begehrlichkeit. AC Schnitzer beschreibt damit nicht irgendein Einzelproblem, sondern eine Verdichtung struktureller Belastungen.

Maybach zwischen Glanz und Zäsur

Die neue Mercedes-Maybach S-Klasse ist weit mehr als eine sorgfältig überarbeitete Luxuslimousine. Sie erscheint in einer Phase, in der Mercedes den obersten Rand seines Portfolios strategisch schärft, die S-Klasse technisch umfassend modernisiert und Maybach zugleich als eigene Luxuswelt zwischen Chauffeurslimousine, elektrischem SUV und exklusivem Roadster weiter ausbaut. Genau deshalb besitzt dieses Modell eine besondere Bedeutung. Die neue Generation soll digitaler, individueller und sichtbarer luxuriös sein, ohne den eigentlichen Markenkern aufzugeben: Stille, Raumgefühl, Komfortkultur und repräsentative Souveränität.Schon äußerlich zeigt die überarbeitete Limousine, wohin die Reise geht. Die Karosserie bleibt eine imposante Erscheinung von rund 5,48 Metern Länge, doch der Auftritt wird noch selbstbewusster inszeniert. Der Kühlergrill wächst, Licht wird zum Gestaltungsmittel, Maybach-Embleme und weitere Elemente wirken präsenter, neue Felgendesigns setzen zusätzliche Akzente, und selbst kleine Details wie projizierte Schriftzüge beim Einsteigen oder roségoldene Nuancen in den Scheinwerfern unterstreichen den Anspruch, Luxus nicht nur zu besitzen, sondern sichtbar zu inszenieren. Wer es dunkler und expressiver mag, findet weiterhin eine besonders kontrastreiche Interpretation. Das ist kein Design der Zurückhaltung, sondern eines der kalkulierten Wirkung.Im Innenraum wird noch klarer, wie Mercedes Luxus im Jahr 2026 versteht. Die neue Mercedes-Maybach S-Klasse übernimmt das große digitale Bildschirm-Panorama mit Superscreen, führt MB.OS in die Maybach-Welt ein und verbindet diese Technik mit einer Materialinszenierung, die sich gezielt von bloßer Elektronikshow absetzen will. Der Fond bleibt die eigentliche Bühne des Fahrzeugs: Executive-Sitze, Chauffeur-Fokus, großzügige Beinfreiheit, größere Bildschirme für die Passagiere hinten und zahlreiche Komfortdetails schaffen den Eindruck eines rollenden privaten Rückzugsraums. Zugleich öffnet sich Maybach erstmals deutlicher einem veränderten Luxusverständnis. Bemerkenswert ist vor allem das neue lederfreie Interieur aus Leinen und recyceltem Polyester. Es zeigt, dass Exklusivität heute nicht mehr ausschließlich über traditionelle Opulenz definiert wird, sondern zunehmend auch über Materialbewusstsein, Haptik und kuratierte Individualität.

Mercedes neuer elektrischen VLE, Preis und Leistung?

Mercedes schiebt die V-Klasse nicht einfach in die elektrische Zukunft – Mercedes verändert ihren Charakter. Mit dem VLE wird aus dem vertrauten Großraumwagen ein Fahrzeug, das deutlich stärker als rollende Grand Limousine gedacht ist. Genau darin liegt die eigentliche Botschaft dieses Neustarts. Künftig trennt die Marke klarer zwischen dem VLE als eher E-Klasse-nahem Modell und dem noch luxuriöseren VLS an der Spitze. Der Neuanfang richtet sich damit nicht nur an europäische Familien oder Hotelshuttles, sondern an einen Weltmarkt, in dem große Luxusvans längst zu Statusobjekten geworden sind.Der technische Sprung ist entsprechend groß. Der VLE steht erstmals auf einer eigenständigen elektrischen Van-Architektur und bringt genau jene Zutaten mit, die Mercedes bislang vor allem in seinen Pkw-Oberklassen stark gemacht haben will: 800-Volt-Technik, hohe Ladeleistung, Luftfederung, Hinterachslenkung, ein deutlich digitaleres Cockpit und ein Interieur, das eher Lounge als klassischer Transporter sein möchte. Bis zu acht Plätze, ein sehr variabler Fond, viel Stauraum und ordentliche Zugkraft sollen gleichzeitig beweisen, dass dieser Wagen nicht nur schön inszeniert, sondern auch praktisch einsetzbar ist. Mercedes will den alten Zielkonflikt auflösen: Der VLE soll Business-Shuttle, Familienauto, Reisefahrzeug und Prestigeprodukt in einem sein.Damit rückt zwangsläufig die Reichweitenfrage in den Mittelpunkt. Auf dem Papier liest sich das Paket stark: große Batterie, moderne Elektroplattform, gute Aerodynamik, schnelles Nachladen und der Anspruch, Langstreckentauglichkeit nicht nur zu behaupten, sondern sichtbar zu machen. Das spricht dafür, dass der offizielle WLTP-Wert nicht bloß Marketingtheater ist. Trotzdem wäre es ein Fehler, diese Zahl als Alltagsgarantie zu lesen. Ein Fahrzeug dieser Größe bringt schon leer rund drei Tonnen auf die Waage, die schweren Versionen legen beim Gesamtgewicht nochmals spürbar zu. Kommen Passagiere, Gepäck, Wintertemperaturen, Klimatisierung, große Räder und zügiges Autobahntempo hinzu, schrumpft die Reichweite naturgemäß. Der VLE hebt die Physik also nicht auf. Er zeigt vielmehr, wie weit moderne Technik die klassischen Nachteile großer Elektrofahrzeuge inzwischen abmildern kann.

Neuer Audi Q9 im Realitätscheck

Der Audi Q9 kommt nicht in einer Phase unangefochtener Stärke. Er kommt in einem Moment, in dem Audi seine Modellpalette erneuert, Kosten senkt und den eigenen Premiumanspruch zugleich neu beglaubigen muss. Ein Flaggschiff-SUV oberhalb des Q7 ist strategisch logisch: mehr Präsenz, mehr Marge, mehr Sichtbarkeit in einem besonders profitablen Segment. Genau das erhöht aber auch den Rechtfertigungsdruck.Dieser Rechtfertigungsdruck beginnt bei der nüchternen Faktenlage. Offiziell sind bislang weder der endgültige Preis noch eine veröffentlichte WLTP-Reichweite bekannt. Auch die finale Antriebsaufstellung ist öffentlich noch nicht vollständig offengelegt. Deshalb kann man die große Kernfrage heute nur vorläufig beantworten: Nicht der Audi Q9 ist bereits gerechtfertigt, sondern vor allem sein späterer Preis und sein elektrifizierter Nutzwert müssen es erst noch werden.Gerade beim Thema Reichweite wird es heikel. Sollte Audi den Q9 als elektrifizierten Verbrenner oder Plug-in-Hybrid in den Markt bringen, reicht 2026 kein bloß ordentliches Datenblatt mehr. In einem Fahrzeug dieser Klasse erwarten Käufer mehr als eine akzeptable Pendlerlösung auf dem Papier. Sie erwarten echte Alltagstauglichkeit, souveräne Langstreckenqualitäten, effiziente Lade- und Antriebslogik sowie das Gefühl, dass hier nicht Übergangstechnik teuer verpackt, sondern moderne Mobilität überzeugend umgesetzt wurde.

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