Pallade Veneta - Neue KMK-Präsidentin Busse legt Fokus auf Qualität von Ganztagsschulen

Neue KMK-Präsidentin Busse legt Fokus auf Qualität von Ganztagsschulen


Neue KMK-Präsidentin Busse legt Fokus auf Qualität von Ganztagsschulen
Neue KMK-Präsidentin Busse legt Fokus auf Qualität von Ganztagsschulen / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Berlins Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD), will mehr Augenmerk auf die Qualität der Ganztagsschule legen. Ein gutes Ganztagsangebot diene nicht nur der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern "fördert die Persönlichkeitsentwicklung und die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen und damit die Bildungsgerechtigkeit", erklärte Busse am Montag anlässlich der offiziellen Amtsübernahme in Berlin.

Textgröße ändern:

Die SPD-Politikerin trat als neue KMK-Vorsitzende die Nachfolge der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien (CDU) an. Busse ist seit Dezember 2021 Senatorin für Bildung, Jugend und Familie in Berlin. Sie arbeitete viele Jahre als Lehrerin und Schulleiterin. Das Amt der KMK-Vorsitzenden übernahm sie zum Jahresbeginn.

Als größte Herausforderungen in der Bildungspolitik nannte Busse den Lehrkräftemangel, die Digitalisierung und die Folgen der Coronapandemie. Auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wirke sich auf die Bildungseinrichtungen aus. "All diesen Aufgaben müssen wir uns in der Kultusministerkonferenz gemeinsam stellen und hier weiter vorankommen."

In der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder arbeiten die für Bildung und Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie kulturelle Angelegenheiten zuständigen Ministerinnen und Minister beziehungsweise Senatorinnen und Senatoren zusammen. Dabei geht es unter anderem um die Vergleichbarkeit von Zeugnissen und Abschlüssen und die Qualitätsstandards in Schulen.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Studie: Nachfrage nach staatlicher Studienunterstützung sinkt weiter

Die Nachfrage nach staatlicher finanzieller Unterstützung während des Studiums sinkt weiter. 2024 bezogen nur 15,1 Prozent der Studierenden in Deutschland Bafög, Stipendien oder Studienkredite, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. Das waren 1,7 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Frauen beginnen häufiger ein MINT-Studium - neuer Höchststand

Frauen entscheiden sich immer häufiger für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Der Frauenanteil unter den Erstsemestern in solchen MINT-Fächern lag im Studienjahr 2024 bei 36 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das sei ein neuer Höchststand. Zehn Jahre zuvor betrug der Frauenanteil im ersten Fachsemester in diesem Bereich erst 31 Prozent.

Fehlerfrei ins zweite Halbjahr: Studienkreis verschenkt Rechtschreib-Ratgeber

Neue Broschüre und Rechtschreibtraining sollen Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern stärken

Promotionsquote: Studienfach Chemie führt mit 80 Prozent

Das Studienfach Chemie hat in Deutschland im Jahr 2024 die höchste Promotionsquote aller Fächer erreicht. Rechnerisch führten rund 80 Prozent der Masterabschlüsse später zu einer Promotion, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. In Biologie und Medizin lag die Quote jeweils bei 71 Prozent. Deutlich niedriger war sie in Ingenieurfächern wie Maschinenbau mit 24 Prozent oder Elektrotechnik mit 21 Prozent.

Textgröße ändern: