Pallade Veneta - Schleppende Digitalisierung und Lehrermangel: Bundesschülerkonferenz will Wende

Schleppende Digitalisierung und Lehrermangel: Bundesschülerkonferenz will Wende


Schleppende Digitalisierung und Lehrermangel: Bundesschülerkonferenz will Wende
Schleppende Digitalisierung und Lehrermangel: Bundesschülerkonferenz will Wende / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Angesichts schleppender Digitalisierung und Lehrermangels hat die Bundesschülerkonferenz eine "radikale Bildungswende" gefordert. "Jahrzehntelang hat die Politik es verpennt, die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen", erklärte Generalsekretärin Wiebke Maibaum am Montag in Berlin. "Wir sind die Generation, die die Rechnung bezahlt." Es dürfe jetzt "keine Ausreden mehr geben".

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Der Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen müsse drastisch beschleunigt werden, heißt es in einem auf dem Bildungskongress der Bundesschülerkonferenz am Wochenende verabschiedeten Beschluss. Mehr Tempo gehe aber nur mit weniger Bürokratie. Angesichts des Lehrkräftemangels sollten die Bundesländer nicht um Personal konkurrieren, sondern gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Dafür müsse der Beruf attraktiver und das Lehramtsstudium reformiert werden.

Zudem fordert die Organisation mehr Chancengerechtigkeit. Der sozioökonomische Hintergrund bestimme noch immer den Bildungserfolg. Durch Pandemie und weitere Krisen seien Schülerinnen und Schüler hoher psychischer Belastung ausgesetzt. Schule dürfe kein weiterer Belastungsfaktor werden, sondern sollte bei der Bewältigung unterstützen. Dafür müsse auch die Schulpsychologie ausgebaut werden, so die Forderung.

E.M.Filippelli--PV

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