Pallade Veneta - Polizei durchsucht Hamburger Schule nach Hinweisen auf mögliche Bedrohungslage

Polizei durchsucht Hamburger Schule nach Hinweisen auf mögliche Bedrohungslage


Polizei durchsucht Hamburger Schule nach Hinweisen auf mögliche Bedrohungslage
Polizei durchsucht Hamburger Schule nach Hinweisen auf mögliche Bedrohungslage / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach Hinweisen auf eine mögliche Bedrohungslage hat die Polizei am Mittwoch mit zahlreichen Beamten eine Schule in Hamburg durchsucht. Nach Polizeiangaben wurden zwei Verdächtige gemeldet, die in der Einrichtung im Stadtteil Blankenese eine Schusswaffe gezeigt haben und sich danach in unbekannte Richtung vom Schulgelände entfernt haben sollen. Bewaffnete Einsatzkräfte begleiteten Schülerinnen und Schüler aus den Räumlichkeiten und durchsuchten das Gelände.

Textgröße ändern:

Einem Polizeisprecher zufolge sollte es sich bei den beiden Verdächtigen nach ersten Informationen "möglicherweise" um Jugendliche gehandelt haben. Medienberichte, wonach eine Lehrerin in einem Klassenraum der Schule von zwei Schülern bedroht worden sein soll, bestätigten die Beamten zunächst nicht. Laut Sprecher handelte es sich um eine "unklare" Bedrohungslage.

Die Polizei sperrte den Bereich um die Schule im Hamburger Westen weiträumig ab, auf dem Schulgelände waren unter anderem auch Spezialkräfte im Einsatz. Sie suchten nach den Verdächtigen und brachten nach und nach die Schülerinnen und Schüler aus dem Gebäude, die sich laut Amokkonzepten mit den Lehrkräften in den Klassen eingeschlossen hatten.

Die evakuierten Schülerinnen und Schüler wurden anschließend mit Bussen einer nahe Bundeswehrkaserne gebracht, wo sie von Eltern abgeholt werden konnten. Auch Schulpsychologen wurden dorthin zur Betreuung entsandt.

O.Merendino--PV

Empfohlen

"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos

Eine "verlassene Jugend" klagt an, die Politik zeigt Verständnis: Vor den geplanten bundesweiten "GenZ"-Protesten haben die Initiatoren die Bundesregierung aufgefordert, die Belange junger Menschen Ernst zu nehmen. Bei Pressekonferenzen in Köln und Berlin erhoben Sprecherinnen und Sprecher der Initiative "GenZ regelt" am Freitag zugleich schwere Vorwürfe. Angesichts befürchteter Krawalle gab es parteiübergreifend Appelle für einen friedlichen Verlauf.

Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren

Nach der Bekanntgabe erster Maßnahmen für Schüler und Studierende hat die französische Regierung zu einem Ende der Blockade-Aktionen vor Schulen und Unis aufgerufen. "Ab Montag muss wieder gearbeitet werden", sagte Hochschulminister Philippe Baptiste angesichts des Endes der Herbstferien am kommenden Wochenende. Schüler- und Studierendenverbände riefen jedoch bereits zur Fortsetzung der Proteste auf.

Frankreich: Schüler kündigen nach Treffen mit Macron weitere Proteste an

Vertreter der seit Wochen demonstrierenden französischen Schülerinnen und Schüler haben nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weitere Proteste angekündigt. Nach dem Treffen am Freitag rief der Schülervertreter Nathanaël Combary die Demonstranten auf, "weiter zu mobilisieren". Demnach bot Macron den Schülervertretern eine "Reform der Schuldemokratie" sowie eine "vollständige Überarbeitung" der Plattform Parcoursup an, die Schüler für ihre Bewerbung für Studiengänge nutzen müssen.

Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen

In der österreichischen Hauptstadt Wien sind am Donnerstag zehntausende Studierende gegen das ihrer Meinung nach unzureichende Finanzierung der Hochschulen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten trugen Transparente mit Parolen wie "Unsere Bildung, unsere Zukunft", "Die Demokratie braucht Bildung" und "Bildung darf kein Privileg werden". Nach Schätzungen der Organisatoren nahmen mindestens 40.000 Menschen an den Protesten teil. Die Polizei war zuvor von 20.000 Teilnehmern ausgegangen.

Textgröße ändern: