Pallade Veneta - Bundeskabinett berät über Einführung von neuem Pflegeassistenz-Berufsbild

Bundeskabinett berät über Einführung von neuem Pflegeassistenz-Berufsbild


Bundeskabinett berät über Einführung von neuem Pflegeassistenz-Berufsbild
Bundeskabinett berät über Einführung von neuem Pflegeassistenz-Berufsbild / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Mit einem neuen Gesetz will die Bundesregierung die Ausbildung von Pflegehelferinnen und -helfern erstmals bundeseinheitlich regeln. Das Bundeskabinett soll in seiner Sitzung am Mittwoch einen Gesetzentwurf der Bundesministerien für Familie und Gesundheit billigen, das ein eigenständiges Berufsprofil für die Pflegefachassistenz schaffen soll (Kabinett 11.00 Uhr, Pk 12.30 Uhr). Die Ausbildung soll in der Regel 18 Monate dauern. Voraussetzung ist ein Hauptschulabschluss. In bestimmten Fällen sollen aber auch Bewerbende ohne Schulabschluss zum Zuge kommen können.

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Bislang sind die Richtlinien für die Pflegehelfer-Ausbildung auf Ebene der Bundesländer geregelt. Mit dem neuen Bundesgesetz will die Bundesregierung die Attraktivität des Berufs steigern, um mehr Interessentinnen und Interessenten für die Ausbildung zu gewinnen. Das Gesetz, das ab 2027 gelten soll, sieht einen Anspruch auf eine "angemessene Ausbildungsvergütung" vor. Bisher erhielt nach Regierungsangaben nur rund die Hälfte der Auszubildenden eine Vergütung. Die Pflegebranche in Deutschland leidet generell unter Personalmangel.

B.Fortunato--PV

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Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen

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Die Schülerzahl in Deutschland ist das vierte Jahr in Folge gestiegen. Im Schuljahr 2025/26 wurden an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland rund 11,5 Millionen junge Menschen unterrichtet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das war ein Anstieg um 0,7 Prozent oder gut 84.000 gegenüber dem vorherigen Schuljahr. Das entspricht den Angaben zufolge etwa der Entwicklung der Bevölkerungszahl in der Altersgruppe der Fünf- bis 19-Jährigen.

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