Pallade Veneta - SPD will kostenfreies Mittagessen für alle in den Schulen

SPD will kostenfreies Mittagessen für alle in den Schulen


SPD will kostenfreies Mittagessen für alle in den Schulen
SPD will kostenfreies Mittagessen für alle in den Schulen / Foto: CLEMENT MAHOUDEAU - AFP/Archiv

Die SPD will nach der Bundestagswahl ein kostenloses Mittagessen für alle Schüler einführen. SPD-Generalsekretär Matthias Miersch sagte der "Bild am Sonntag", er arbeite derzeit an einem entsprechenden Konzept. Mit dem Wahlversprechen will die SPD nach eigenen Angaben eine Empfehlung des Bürgerrats zum Thema Ernährung umsetzen. Der Bürgerrat sind zufällig ausgeloste Bürger, die den Bundestag in konkreten Fragen beraten.

Textgröße ändern:

Von dem kostenfreien Mittagessen sollen Schüler von der ersten Klasse bis zum Abitur profitieren. Miersch betonte, dies könne etwa durch die Reduzierung von Übergewicht dazu beitragen, gesundheitliche Folgekosten für die Volkswirtschaft zu verhindern. Die kostenfreie Mahlzeit sei aber auch eine Frage der Integration. "Gemeinsam zu essen ist ein Wert an sich. Da ist ganz, ganz viel soziale Gerechtigkeit mit drin", sagte der SPD-Generalsekretär.

Die Kosten soll demnach vor allem der Bund tragen. Die Länder sollen Miersch zufolge nicht einseitig belastet werden. Der SPD-Generalsekretär geht von einem "Milliardenbetrag" für den Bundeshaushalt aus.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos

Eine "verlassene Jugend" klagt an, die Politik zeigt Verständnis: Vor den geplanten bundesweiten "GenZ"-Protesten haben die Initiatoren die Bundesregierung aufgefordert, die Belange junger Menschen Ernst zu nehmen. Bei Pressekonferenzen in Köln und Berlin erhoben Sprecherinnen und Sprecher der Initiative "GenZ regelt" am Freitag zugleich schwere Vorwürfe. Angesichts befürchteter Krawalle gab es parteiübergreifend Appelle für einen friedlichen Verlauf.

Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren

Nach der Bekanntgabe erster Maßnahmen für Schüler und Studierende hat die französische Regierung zu einem Ende der Blockade-Aktionen vor Schulen und Unis aufgerufen. "Ab Montag muss wieder gearbeitet werden", sagte Hochschulminister Philippe Baptiste angesichts des Endes der Herbstferien am kommenden Wochenende. Schüler- und Studierendenverbände riefen jedoch bereits zur Fortsetzung der Proteste auf.

Frankreich: Schüler kündigen nach Treffen mit Macron weitere Proteste an

Vertreter der seit Wochen demonstrierenden französischen Schülerinnen und Schüler haben nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weitere Proteste angekündigt. Nach dem Treffen am Freitag rief der Schülervertreter Nathanaël Combary die Demonstranten auf, "weiter zu mobilisieren". Demnach bot Macron den Schülervertretern eine "Reform der Schuldemokratie" sowie eine "vollständige Überarbeitung" der Plattform Parcoursup an, die Schüler für ihre Bewerbung für Studiengänge nutzen müssen.

Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen

In der österreichischen Hauptstadt Wien sind am Donnerstag zehntausende Studierende gegen das ihrer Meinung nach unzureichende Finanzierung der Hochschulen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten trugen Transparente mit Parolen wie "Unsere Bildung, unsere Zukunft", "Die Demokratie braucht Bildung" und "Bildung darf kein Privileg werden". Nach Schätzungen der Organisatoren nahmen mindestens 40.000 Menschen an den Protesten teil. Die Polizei war zuvor von 20.000 Teilnehmern ausgegangen.

Textgröße ändern: