Pallade Veneta - Nach Angriff mit zehn Toten: Schweden steckt 27 Millionen Euro in Schul-Sicherheit

Nach Angriff mit zehn Toten: Schweden steckt 27 Millionen Euro in Schul-Sicherheit


Nach Angriff mit zehn Toten: Schweden steckt 27 Millionen Euro in Schul-Sicherheit
Nach Angriff mit zehn Toten: Schweden steckt 27 Millionen Euro in Schul-Sicherheit / Foto: Jonathan NACKSTRAND - AFP/Archiv

Nach dem tödlichen Schusswaffenangriff auf ein Bildungszentrum in Schweden will die Regierung umgerechnet 27 Millionen Euro in die Sicherheit von Schulen investieren. Berichte über Drohungen und Gewalt an Schulen hätten in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 150 Prozent zugenommen, sagte Bildungsminister Johan Pehrson am Donnerstag. "Die Sicherheit in schwedischen Schulen hat sich im Laufe der Zeit leider verschlechtert." Dem solle nun mit den Millionen-Investitionen begegnet werden.

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"Immer mehr Schüler und Lehrer gehen mit großer Angst zur Schule", sagte Pehrson. Die zur Verfügung gestellten 300 Millionen Schwedische Kronen sollten unter anderem für die Installation von Überwachungskameras oder Kontrollpunkten an Schulen genutzt werden. Außerdem wolle die Regierung einen Gesetzentwurf vorlegen, der von allen Schulen einen Notfallplan und Präventionsmaßnahmen verlangen soll. Dabei sollten Schulen auch das Recht bekommen, die Taschen von Schülern zu durchsuchen.

Schweden habe Anfang Februar "den schlimmsten Schusswaffenangriff seiner modernen Geschichte" erlebt, erklärte der Minister. Was ein "Ort des Wissens und der Zukunftschancen" hätte sein sollen, sei zu einem unvorstellbaren Tatort geworden, fügte er mit Blick auf das Bildungszentrum in Örebro hinzu. Bei dem dortigen Schusswaffenangriff hatte der Täter am 4. Februar zehn Menschen erschossen und dann die Waffe auf sich selbst gerichtet.

Bei dem Täter handelte es sich Polizeiangaben zufolge um einen 35-jährigen ehemaligen Schüler der Einrichtung. Das Motiv seiner Tat ist nach wie vor unklar.

O.Merendino--PV

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