Pallade Veneta - Frauen schließen Bachelorstudium häufiger innerhalb der Regelstudienzeit ab

Frauen schließen Bachelorstudium häufiger innerhalb der Regelstudienzeit ab


Frauen schließen Bachelorstudium häufiger innerhalb der Regelstudienzeit ab
Frauen schließen Bachelorstudium häufiger innerhalb der Regelstudienzeit ab / Foto: Brandon Bell - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Bachelorstudentinnen schließen ihr Studium im Schnitt öfter innerhalb der Regelstudienzeit ab als ihre männlichen Kommilitonen. 36 Prozent der Frauen, die 2019 ein Bachelorstudium begannen, schlossen dies innerhalb der meist vorgesehenen acht Semester ab, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Bei den Männern waren es nur 25 Prozent.

Textgröße ändern:

Die erstmals berechneten Abschlussquoten basieren auf Daten der Studierenden-, Prüfungs- und Promovierendenstatistik, wie das Bundesamt mitteilte. Studienunterbrechungen etwa durch Auslandssemester oder Praktika wurden dabei nicht berücksichtigt.

Besonders hoch war die Bachelorquote nach acht Semestern bei den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 39 Prozent. Besonders niedrig war die Quote bei den Geisteswissenschaften mit 22 Prozent.

Auch Masterabschlüsse wurden untersucht, hier war der Abstand zwischen weiblichen und männlichen Studierenden geringer. Von den Frauen, die 2019 einen Masterstudiengang begannen, schlossen 51 Prozent diesen innerhalb der meist vorgesehenen sechs Semester ab. Bei den Männern lag diese Quote bei 49 Prozent.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos

Eine "verlassene Jugend" klagt an, die Politik zeigt Verständnis: Vor den geplanten bundesweiten "GenZ"-Protesten haben die Initiatoren die Bundesregierung aufgefordert, die Belange junger Menschen Ernst zu nehmen. Bei Pressekonferenzen in Köln und Berlin erhoben Sprecherinnen und Sprecher der Initiative "GenZ regelt" am Freitag zugleich schwere Vorwürfe. Angesichts befürchteter Krawalle gab es parteiübergreifend Appelle für einen friedlichen Verlauf.

Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren

Nach der Bekanntgabe erster Maßnahmen für Schüler und Studierende hat die französische Regierung zu einem Ende der Blockade-Aktionen vor Schulen und Unis aufgerufen. "Ab Montag muss wieder gearbeitet werden", sagte Hochschulminister Philippe Baptiste angesichts des Endes der Herbstferien am kommenden Wochenende. Schüler- und Studierendenverbände riefen jedoch bereits zur Fortsetzung der Proteste auf.

Frankreich: Schüler kündigen nach Treffen mit Macron weitere Proteste an

Vertreter der seit Wochen demonstrierenden französischen Schülerinnen und Schüler haben nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weitere Proteste angekündigt. Nach dem Treffen am Freitag rief der Schülervertreter Nathanaël Combary die Demonstranten auf, "weiter zu mobilisieren". Demnach bot Macron den Schülervertretern eine "Reform der Schuldemokratie" sowie eine "vollständige Überarbeitung" der Plattform Parcoursup an, die Schüler für ihre Bewerbung für Studiengänge nutzen müssen.

Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen

In der österreichischen Hauptstadt Wien sind am Donnerstag zehntausende Studierende gegen das ihrer Meinung nach unzureichende Finanzierung der Hochschulen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten trugen Transparente mit Parolen wie "Unsere Bildung, unsere Zukunft", "Die Demokratie braucht Bildung" und "Bildung darf kein Privileg werden". Nach Schätzungen der Organisatoren nahmen mindestens 40.000 Menschen an den Protesten teil. Die Polizei war zuvor von 20.000 Teilnehmern ausgegangen.

Textgröße ändern: