Pallade Veneta - Früher Ferienbeginn: Philologenverband kritisiert Stress für Prüflinge und Lehrer

Früher Ferienbeginn: Philologenverband kritisiert Stress für Prüflinge und Lehrer


Früher Ferienbeginn: Philologenverband kritisiert Stress für Prüflinge und Lehrer
Früher Ferienbeginn: Philologenverband kritisiert Stress für Prüflinge und Lehrer / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

In der Debatte um den unterschiedlichen Ferienstart in den Bundesländern hat der Deutsche Philologenverband (DPhV) insbesondere einen zu frühen Ferienbeginn kritisiert. Der Verband forderte in einer der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorliegenden Mitteilung, den Start der Sommerferien bundesweit nicht vor dem ersten Juliwochenende festzulegen, weil ansonsten die Prüfungszeiträume unnötig verdichtet würden. Dies stresse Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.

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"Ein Sommerferienbeginn vor dem ersten Wochenende im Juli verkürzt das Schuljahr mit deutlichen Konsequenzen", erklärte die Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing. Dadurch komme es zu Ungerechtigkeiten. Ein früherer Ferienstart schon im Juni erschwere nicht nur eine sinnvolle Unterrichtsplanung. Schüler in den Ländern mit sehr frühem Ferienbeginn im Juni hätten auch weniger Zeitpuffer zwischen den einzelnen Prüfungen und Lehrkräfte kürzere Korrekturzeiträume als in Bundesländern mit späterem Ferienstart.

"Dies erzeugt unnötigen Stress", mahnte Lin-Klitzing. Die Belastung an den Schulen sei während der Prüfungen ohnehin besonders hoch. Hinzu komme, dass Lehrkräfte während der Abiturprüfungen nicht grundsätzlich vom regulären Regelunterricht befreit seien.

Der Deutsche Philologenverband vertritt die Lehrkräfte an Gymnasien und anderen, zum Abitur führenden Bildungseinrichtungen, sowie die Lehrbeauftragten an den Hochschulen.

C.Grillo--PV

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