Pallade Veneta - Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform

Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform


Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform
Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform / Foto: Brandon Bell - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) pocht auf die von der Koalition versprochene Bafög-Erhöhung. "Der Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Bafög ist ein verheerendes Signal an die Studierenden und die junge Generation insgesamt", sagte DSW-Vorstandschef Matthias Anbuhl der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, denn die Boomer-Generation geht nun Schritt für Schritt in Rente", betonte Anbuhl.

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Auch die Innovationspolitik und die High-Tech-Agenda der Bundesregierung könnten "nur mit qualifizierten Fachkräften" umgesetzt werden, sagte Anbuhl weiter. Er warf Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU), die zuletzt Zweifel an der Bafög-Reform geäußert hatte, sowie der Unionsfraktion vor, "an dem Ast" zu sägen, "auf dem sie selbst sitzen".

Studierende bräuchten "von der Bundesregierung die verlässliche Zusage, dass die versprochene BAföG-Reform mit höheren Sätzen und einer deutlichen Vereinfachung kommt", fügte Anbuhl hinzu. Bei den Studierenden herrsche mittlerweile "tiefer Frust". Das Budget vieler Studierender sei "auf Kante genäht, und diese Naht droht nun zu reißen". Ein Verzicht auf eine Bafög-Erhöhung sei "zukunftsvergessen".

Die schwarz-rote Koalition will das Bafög reformieren und dabei auch die Sätze erhöhen, eine Einigung dazu gab es im Grundsatz bereits. So soll unter anderem die Wohnkostenpauschale zum Wintersemester 2026/2027 einmalig von 380 auf 440 Euro pro Monat steigen, was auch im Koalitionsvertrag festgehalten ist. Unionspolitiker stellten die Erhöhung aber aus finanziellen Gründen zuletzt in Frage.

I.Saccomanno--PV

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