Pallade Veneta - Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt

Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt


Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt
Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt / Foto: Uwe Anspach - dpa/AFP/Archiv

Studienanfänger in Deutschland haben immer bessere Chancen auf ihren Wunschstudienplatz. Nur noch 31,6 Prozent aller Studienangebote haben im kommenden Wintersemester eine Zugangsbeschränkung, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des CHE Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh hervorging. Das entspricht einem Rückgang um 0,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Im Bachelorbereich liegt die Quote sogar bei nur 28,7 Prozent.

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Damit können sich Studierende inzwischen in mehr als 70 Prozent aller Bachelorstudiengängen unabhängig von ihrer Abiturnote einschreiben. Vor zehn Jahren war demnach noch nahezu jeder zweite Bachelorstudiengang zugangsbeschränkt. Den Zugang zu Studiengängen beschränken Hochschulen unter anderem über die Abiturnote mit dem Numerus Clausus oder durch Eignungsfeststellungen.

"Die Chancen seinen Wunschstudiengang an der jeweiligen Wunschhochschule zu studieren, waren wohl noch nie so gut wie aktuell", erklärte der Verfasser der regelmäßig erscheinenden CHE-Analyse, Cort-Denis Hachmeister. Selbst in stark nachgefragten Fächern wie Medizin oder Pharmazie habe sich das Verhältnis von Bewerbern zu Studienplätzen zugunsten der Studierenden verbessert.

Die höchsten Anteile zulassungsbeschränkter Studiengänge verzeichneten den Angaben zufolge Berlin mit 53,5 Prozent und Baden-Württemberg mit 46,2 Prozent. Schwierig sehe es auch in einigen Großstädten aus. In Leipzig und München etwa sei noch mehr als die Hälfte der Studiengänge zulassungsbeschränkt. In Hamburg liegt die Quote bei 37,6 Prozent.

Die besten Chancen auf einen Wunschstudienplatz haben Studienanfänger hingegen in Thüringen, wo lediglich 16,8 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt sind. In Brandenburg und Rheinland-Pfalz bestehen ebenfalls gute Chancen - dort liegt die Quote bei 17,2 beziehungsweise 17,3 Prozent.

Bundesweit sind 36,2 Prozent der Studiengänge im Bereich der Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften zugangsbeschränkt. In den Ingenieurwissenschaften stehen mehr als drei Viertel der Angebote allen Erstsemestern offen. Auch in Mathematik sowie den Natur-, Sprach- und Kulturwissenschaften sind Zugangsbeschränkungen vergleichsweise selten.

P.Colombo--PV

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