Pallade Veneta - Berlin plant einheitliche Regeln für Gewalt, Krisen und Schulschwänzen

Berlin plant einheitliche Regeln für Gewalt, Krisen und Schulschwänzen


Berlin plant einheitliche Regeln für Gewalt, Krisen und Schulschwänzen
Berlin plant einheitliche Regeln für Gewalt, Krisen und Schulschwänzen

Die Berliner Bildungsverwaltung will mit einem 13-Punkte-Plan verbindlichere Regeln für Gewalt, Konflikte und wiederholtes Fernbleiben vom Unterricht schaffen. Schulen sollen bei vergleichbaren Vorfällen künftig nach einheitlichen Verfahren handeln.

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Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch will den Umgang mit Gewalt und Konflikten an Schulen vereinheitlichen. Bei der Vorstellung eines 13-Punkte-Plans erklärte die CDU-Politikerin, Prävention und Reaktion müssten verbindlicher werden und schneller greifen.

Künftig sollen Regelverstöße und Krisenvorfälle nicht mehr von Schule zu Schule unterschiedlich behandelt werden. Vorgesehen ist ein einheitlicher Katalog, der festlegt, welche Schritte bei bestimmten Vorfällen folgen sollen.

Auch beim wiederholten Verstoß gegen die Schulpflicht sollen verbindliche Abläufe eingeführt werden. Dazu gehören nach den Plänen einheitliche Verfahren und Bußgelder bei dauerhaftem oder wiederholtem Schulschwänzen.

Bei Schülerinnen und Schülern, die mehrfach durch Gewalt auffallen, sollen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen verschärft werden können. Als mögliche Konsequenz nennt die Bildungsverwaltung verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings.

Grundlage für die weitere Arbeit ist unter anderem das Ende Juni vorgestellte Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer. Nach der wissenschaftlichen Untersuchung berichteten vier Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler, bereits verprügelt worden zu sein. 20 Prozent gaben an, sexistische Kommentare erlebt zu haben.

M.Jacobucci--PV

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