Pallade Veneta - Wiederholte Fehlalarme und Gewaltvorwürfe beschäftigen Schulzentrum in Ludwigshafen

Wiederholte Fehlalarme und Gewaltvorwürfe beschäftigen Schulzentrum in Ludwigshafen


Wiederholte Fehlalarme und Gewaltvorwürfe beschäftigen Schulzentrum in Ludwigshafen
Wiederholte Fehlalarme und Gewaltvorwürfe beschäftigen Schulzentrum in Ludwigshafen

Am Schulzentrum in Ludwigshafen-Mundenheim häufen sich Feuerwehreinsätze und Polizeiverfahren. 2026 wurden bislang 16 Einsätze registriert, davon 13 wegen Fehlalarmen der Brandmeldeanlage.

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Die Sicherheitslage rund um die Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen-Mundenheim sorgt erneut für Aufmerksamkeit. Nach Angaben der Stadtverwaltung kam es 2026 bislang zu 16 Feuerwehreinsätzen am Schulzentrum. In 13 Fällen handelte es sich um Fehlalarme der Brandmeldeanlage.

Die Karolina-Burger-Realschule plus und das benachbarte Heinrich-Böll-Gymnasium nutzen eine gemeinsame Brandmeldeanlage. Werden absichtlich Fehlalarme ausgelöst und kann der Verursacher ermittelt werden, stellt die Feuerwehr Ludwigshafen nach Angaben der Stadt pauschal 1.389,56 Euro in Rechnung.

Parallel ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung und Bedrohung. Ein 14-Jähriger soll Ende August auf dem Schulgelände einen gleichaltrigen Jugendlichen geschlagen und bedroht haben. Beide wurden nach Aufnahme der Anzeige an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Zu Medienberichten über mögliche Schutzgeldforderungen erklärte die Polizei, dass eine Auswertung der Kriminalstatistik nach einzelnen Schulen oder speziellen Vorgehensweisen wie erzwungener Geldabgabe nicht möglich sei. Eine statistische Bestätigung dieser Berichte liegt damit nicht vor.

Das Schulzentrum war bereits zuvor Gegenstand größerer Polizeieinsätze. In der Vergangenheit wurde dort unter anderem Reizgas versprüht. Im Mai 2025 griff eine Schülerin eine Lehrerin mit einem Messer an; ein Gericht ordnete anschließend die Unterbringung der Schülerin in einer psychiatrischen Einrichtung an.

Z.Ottaviano--PV

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