Pallade Veneta - Basketballerin Griner nach Gefangenenaustausch in die USA zurückgekehrt

Basketballerin Griner nach Gefangenenaustausch in die USA zurückgekehrt


Basketballerin Griner nach Gefangenenaustausch in die USA zurückgekehrt
Basketballerin Griner nach Gefangenenaustausch in die USA zurückgekehrt / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - POOL/AFP/Archiv

Die nach einem spektakulären Gefangenenaustausch aus russischer Haft entlassene US-Basketballerin Brittney Griner ist in ihre Heimat zurückgekehrt. Sie landete am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) auf einem Flughafen im US-Bundesstaat Texas, wie auf Aufnahmen der Sender CNN und Fox News zu sehen war.

Textgröße ändern:

Die 32-Jährige war nach Angaben aus Washington und Moskau am Donnerstag am Flughafen von Abu Dhabi gegen den zuvor in den USA inhaftierten russischen Waffenhändler Viktor Bout ausgetauscht worden.

Die auch in Russland spielende US-Basketballerin war im Februar bei ihrer Ankunft an einem Moskauer Flughafen festgenommen worden. In ihrem Gepäck waren Kartuschen für E-Zigaretten mit geringen Mengen Cannabisöl gefunden worden. Griner nahm das Cannabis nach eigenen Angaben, um Schmerzen infolge von Sportverletzungen zu dämpfen. In Russland ist aber auch ein medizinischer Einsatz der Droge illegal.

Im August wurde Griner wegen Drogenschmuggels zu neun Jahren Haft verurteilt. Später wurde sie in eine abgelegene russische Strafkolonie verlegt.

Auf russischer Seite kam der berüchtigte Waffenhändler Viktor Bout frei, der seit mehr als zehn Jahren in den USA eine 25-jährige Haftstrafe verbüßte. Er soll Waffen in zahlreiche Krisengebiete geliefert haben und wurde deswegen auch "Händler des Todes" genannt. Der 55-Jährige wurde am Freitag am Flughafen von Moskau von seiner Familie in Empfang genommen.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: