Pallade Veneta - Festnahmen nach Fund von vergrabener Leiche in Schleswig-Holstein

Festnahmen nach Fund von vergrabener Leiche in Schleswig-Holstein


Festnahmen nach Fund von vergrabener Leiche in Schleswig-Holstein
Festnahmen nach Fund von vergrabener Leiche in Schleswig-Holstein / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Nach dem Fund einer vergrabenen Leiche in Alt-Mölln in Schleswig-Holstein haben Ermittler den Fall mutmaßlich aufgeklärt und zwei Tatverdächtige festgenommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Lübeck mitteilten, handelt es sich bei dem Toten um einen seit eineinhalb Jahren vermissten 35-Jährigen aus Ratzeburg.

Textgröße ändern:

Die Beschuldigten sind zwei Familienangehörige des Manns im Alter von 20 und 35 Jahren. Sie sollen diesen nach Angaben der Ermittler im Mai 2021 getötet haben, also vor dessen Vermisstmeldung. Demnach wurden sie am Dienstag im nordrhein-westfälischen Hamm festgenommen und befinden sich inzwischen in Haft. Bei ihnen handle es sich um den neuen Lebensgefährten der frühere Ehefrau des Getöteten und dessen ehemaligen Schwager, hieß es.

Die im Boden vergrabene sowie in Textilien gewickelte Leiche war am Montag von Ermittlern hinter einem Carport auf einer Art Gartengrundstück in Alt-Mölln entdeckt worden. Sie hatten nach eigenen Angaben zuvor einen zunächst nicht näher genannten Hinweis zu einem Vermisstenfall erhalten.

Am Donnerstag teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit, dass der Hinweis zu der Leiche und den beiden Verdächtigen aus dem Kreis der Familie des Verstorbenen gekommen sei. Laut Obduktion starb der 35-Jährige gewaltsam, nähere Angaben dazu machten die Ermittlungsbehörden zunächst jedoch nicht.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: