Pallade Veneta - Riesige Wassermenge aus Großaquarium in Berliner Hotel ausgelaufen

Riesige Wassermenge aus Großaquarium in Berliner Hotel ausgelaufen


Riesige Wassermenge aus Großaquarium in Berliner Hotel ausgelaufen
Riesige Wassermenge aus Großaquarium in Berliner Hotel ausgelaufen / Foto: David GANNON - AFP/Archiv

Aus einem riesigen Aquarium in einem Berliner Hotel ist am Freitag durch einen Defekt eine enorme Menge Wasser ausgetreten und bis auf die Straße gelaufen. Nach Angaben der Feuerwehr waren 100 Einsatzkräfte vor Ort. "Das Aquarium ist beschädigt, Wasser tritt aus. Die Lage ist zurzeit nicht übersichtlich", teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Demnach handelt es sich um das Aquarium im Gebäudekomplex Domaquarée nahe des Alexanderplatzes.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Polizei wurden Teile des Hotels beschädigt, zudem wurden nach ersten Informationen zwei Menschen durch Glassplitter verletzt. Ein Statiker werde die Auswirkungen auf das Hotel prüfen, sagte ein Sprecher. Der Bereich um den Ereignisort sei außerdem weiträumig abgesperrt worden.

Bei dem betroffenen Aquarium handelt es sich um das sogenannte Aquadom. Es ist nach Angaben der Betreiber mit einer Wassersäule in Höhe von 14 Metern das weltweit größte freistehende zylindrisch geformte Aquarium. In ihm leben demnach etwa 1500 tropische Fische in einem echten Korallenriff. Das Aquarium steht im Foyer eines Gebäudekomplexes, der ein Hotel beherbergt.

Auf Twitter sprach die Polizei von einem "unfassbaren maritimen Schaden". Auf Fotos vom Ort des Geschehens, die Berliner Medien veröffentlichten, waren Trümmerteile auf der nassen Straße vor dem Eingang zu dem Gebäude zu sehen. Andere Aufnahmen zeigten das völlig verwüstete Foyer des Komplexes.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: