Pallade Veneta - Hauptangeklagter in Leverkusener Clanprozess zu sechs Jahren Haft verurteilt

Hauptangeklagter in Leverkusener Clanprozess zu sechs Jahren Haft verurteilt


Hauptangeklagter in Leverkusener Clanprozess zu sechs Jahren Haft verurteilt
Hauptangeklagter in Leverkusener Clanprozess zu sechs Jahren Haft verurteilt / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

In einem Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder des libanesischen Al-Zein-Clans aus Leverkusen hat das Landgericht Düsseldorf die Angeklagten zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Hauptbeschuldigte soll wegen Geiselnahme und Sozialbetrugs sechs Jahre in Haft, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Vier weitere Angeklagte erhielten demnach Haftstrafen zwischen einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung sowie drei Jahren Haft unter anderem wegen gewerbsmäßigen Betrugs.

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Verantworten mussten sich laut Gericht zu Beginn des Prozesses sieben Männer und Frauen, die über Jahre hinweg zu Unrecht Sozialleistungen bezogen und Geldwäsche betrieben haben sollen. Gegen zwei Beschuldigte wurde das Verfahren laut der Sprecherin zwischenzeitlich gegen Auflagen eingestellt.

Der Hauptbeschuldigte und drei weitere Familienmitglieder waren im Juni 2021 bei einer Großrazzia gegen Clankriminalität in Nordrhein-Westfalen in einer Villa in Leverkusen festgenommen worden. Neben einem Geldbetrag von 406.000 Euro soll laut der Sprecherin auch die Leverkusener Villa eingezogen werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

M.Romero--PV

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