Pallade Veneta - Polizei in Bayern fahndet nach entflohenem Mörder

Polizei in Bayern fahndet nach entflohenem Mörder


Polizei in Bayern fahndet nach entflohenem Mörder
Polizei in Bayern fahndet nach entflohenem Mörder / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Die Polizei in Bayern fahndet nach einem entflohenen Mörder. Der verurteilte Straftäter flüchtete am Donnerstagnachmittag unter bislang unbekannten Umständen aus einem Fenster am Amtsgericht Regensburg, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mitteilte. Der 39-Jährige gelte als gewalttätig.

Textgröße ändern:

Der Mann wurde unter anderem wegen Mords und Raubs mit Todesfolge rechtskräftig verurteilt. Er verbüßt seit 2011 eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wegen einer Straftat in einer Justizvollzugsanstalt sollte er am Donnerstag am Amtsgericht Regensburg vorgeführt werden. Dort floh er aus einem Fenster des im Erdgeschoss liegenden Anwaltszimmers.

Die genauen Umstände der Flucht wurden den Angaben zufolge noch geprüft. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach dem Mann. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Die Sicherheitsbehörden baten die Bevölkerung darum, Hinweise zum Aufenthaltsort des Flüchtigen über den Polizeinotruf 110 zu melden. Keinesfalls solle der Mann angesprochen werden, er "könnte gewalttätig reagieren", warnte die Polizei.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Exfreund aus Habgier ermordet: Lebenslange Haft in Hamburg

Weil sie ihren Expartner aus Habgier tötete, hat das Landgericht Hamburg eine 42-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde sie wegen Mordes, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass die Frau ihren Exfreund im Februar getötet hatte.

Prozess um Dreifachmord in Deggendorf: Angeklagter kündigt Einlassung an

Vor dem Landgericht im bayerischen Deggendorf hat am Donnerstag ein Dreifachmordprozess gegen den 38 Jahre alten Martin L. begonnen, der unter Drogen zwei Nachbarinnen und einen Nachbarn getötet haben soll. Der Angeklagte kündigte nach Verlesung der Anklage über seine Verteidigung an, sich im späteren Prozessverlauf zu den Tatvorwürfen äußern zu wollen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Zunächst machte er demnach aber noch keine Angaben.

US-Todeskandidatin Pike wird nach gescheiterter Hinrichtung im Krankenhaus behandelt

Nachdem die im US-Bundesstaat Tennessee zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike am Mittwoch (Ortszeit) zwei Hinrichtungsversuche überlebt hat, wird die 50-Jährige nach Angaben ihrer Anwälte in einem Krankenhaus behandelt. Ihr Zustand sei ihnen nicht mitgeteilt worden, teilten Pikes Verteidiger mit. Der Gouverneur von Tennessee setzte den Vollzug von Todesstrafen bis zum Ende aus und ordnete eine Untersuchung an. Die Organisation Death Penalty Information Center (DPIC) bezeichnete Pikes Fall als "den schlimmsten", den sie je verzeichnet habe.

Neuer Datenschutzbeauftragter Hennemann im Amt

Der neue Bundesbeauftragte für Datenschutz, Moritz Hennemann, hat am Donnerstag sein Amt angetreten. Der Freiburger Rechtswissenschaftler folgt auf Louisa Specht-Riemenschneider, die sich aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig zurückzog. Der 41-jährige Hennemann war im Juni vom Bundestag gewählt worden.

Textgröße ändern: