Pallade Veneta - Beschuldigter im Fall der Messerattacke von Illerkirchberg gesteht Vorwürfe

Beschuldigter im Fall der Messerattacke von Illerkirchberg gesteht Vorwürfe


Beschuldigter im Fall der Messerattacke von Illerkirchberg gesteht Vorwürfe
Beschuldigter im Fall der Messerattacke von Illerkirchberg gesteht Vorwürfe / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Nach dem Messerangriff auf zwei Mädchen im baden-württembergischen Illerkirchberg, von denen eines starb, hat der Beschuldigte die Vorwürfe gestanden. Er räumte ein, mehrfach auf die getötete 14-Jährige eingestochen zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Ulm am Dienstag mitteilten. Die beiden Opfer habe er nicht gekannt. Seine Angaben deckten sich mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen.

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Demnach entdeckten die Ermittler DNA-Spuren der getöteten 14-Jährigen am Tatmesser und an der Kleidung des 27-jährigen Beschuldigten. Am Messer seien zudem Spuren des 27-Jährigen festgestellt worden. Ein mögliches Motiv nannten die Ermittler nicht. Die Angaben des 27-Jährigen dazu müssten noch überprüft werden.

Das zweite Mädchen, eine 13-Jährige, die bei dem Angriff schwer verletzt wurde, konnte das Krankenhaus inzwischen verlassen. Der 27-Jährige hingegen befinde sich weiterhin in einem Justizvollzugskrankenhaus.

Am 5. Dezember soll der Mann die Mädchen auf ihrem Schulweg mit einem Messer attackiert haben. Als Folge der Stichverletzungen starb die 14-Jährige durch Verbluten, wie die Obduktion ergab.

Das jüngere Mädchen kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Der Mann soll sich bei der Attacke selbst verletzt haben.

In dem Fall stand zeitweise ein zweiter Mann unter Verdacht. Er beging kurz nach der Attacke Suizid. Zu diesem Zeitpunkt bestand jedoch kein Verdacht mehr gegen ihn.

M.Romero--PV

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