Pallade Veneta - IWF-Chefin begrüßt ukrainische Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung

IWF-Chefin begrüßt ukrainische Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung


IWF-Chefin begrüßt ukrainische Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung
IWF-Chefin begrüßt ukrainische Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung / Foto: Handout - UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/AFP

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, hat am Dienstag Kiews Bemühungen bei der Bekämpfung der Korruption im Land gelobt. Die ukrainischen Behörden seien "sehr offen bezüglich der Korruptionsprobleme und sehr entschlossen, sie zu bekämpfen", sagte Georgieva nach einem Besuch in Kiew am Montag. Sie sei "optimistisch", dass die Ukraine Fortschritte bei dem Thema machen werde, fügte sie hinzu.

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Während ihres Besuchs traf Georgieva sich unter anderem mit Präsident Wolodymyr Selenskyj.

In der Ukraine waren in den vergangenen Monaten eine Reihe von Korruptionsskandalen ans Licht gekommen. Die EU hat Anti-Korruptions-Reformen zu einer Vorbedingung für die weitere europäische Integration der Ukraine gemacht.

Ein Krieg sei eine "Brutstätte für Korruption", sagte Georgieva. Es gebe von ukrainischer Seite keine Versuche, das Problem "schönzureden". Dennoch müssten die Anti-Korruptions-Strukturen in der Ukraine "weiter verbessert" werden.

Die IWF-Chefin bezeichnete das ukrainische Volk und die Wirtschaft des Landes als "unglaublich widerstandsfähig". Der IWF erwarte für dieses Jahr eine "schrittweise Erholung der Wirtschaft", die im vergangenen Jahr um 30 Prozent geschrumpft war.

Der IWF unterstützt die Ukraine finanziell im Kampf gegen Russland. Ministerpräsident Denys Schmyhal sagte am Montag, das Land hoffe auf ein neues Hilfsprogramm in Höhe von mehr als 15 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro). Georgieva kommentierte diese Zahl nicht, sondern sagte lediglich, beide Seiten arbeiteten "sehr hart an einer Einigung".

R.Zarlengo--PV

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