Pallade Veneta - Ärztin in Sachsen wegen Gefälligkeitsattesten in Pandemie festgenommen

Ärztin in Sachsen wegen Gefälligkeitsattesten in Pandemie festgenommen


Ärztin in Sachsen wegen Gefälligkeitsattesten in Pandemie festgenommen
Ärztin in Sachsen wegen Gefälligkeitsattesten in Pandemie festgenommen / Foto: Ben STANSALL - AFP/Archiv

In Sachsen ist eine Ärztin festgenommen worden, die seit Beginn der Pandemie Gefälligkeitsatteste ausgestellt und damit 12.500 Euro verdient haben soll. Es gehe um 162 Fälle, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden am Dienstag mit. Die 66-Jährige soll Patienten zu Unrecht bescheinigt haben, keine Maske tragen oder sich nicht impfen lassen zu können.

Textgröße ändern:

In einigen Attests soll auch gestanden haben, dass Coronatests aus medizinischen Gründen nur durch Speicheluntersuchungen möglich seien. Der Ermittlungsrichter am Dresdner Amtsgericht erließ nun einen Haftbefehl gegen die Ärztin, wie es weiter hieß.

Sie sei am Dienstagmorgen festgenommen worden. Außerdem sei ihre Wohnung durchsucht worden. Die Ermittler beschlagnahmten Beweismittel, unter anderem ein Handy und einen Bargeldbetrag in vierstelliger Höhe. Die Ermittlungen dauerten an.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

14 Festnahmen und 50 Millionen beschlagnahmt: Razzia gegen Banden

Im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität und Rockerbanden sind am Mittwoch mehr als tausend Einsatzkräfte gegen ein deutschland- und europaweit tätiges kriminelles Netzwerk vorgegangen. Bei den Razzien gegen insgesamt 71 Beschuldigte sollten 14 Haftbefehle vollstreckt und fast 50 Millionen Euro beschlagnahmt werden, teilte die federführende Staatsanwaltschaft Duisburg mit.

US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner

Die US-Justiz hat Anklage gegen einen Venezolaner erhoben, der im Bundesstaat Texas von einem Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE angeschossen worden war. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, werden dem Mann Körperverletzung und weitere Straftaten zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung drohen ihm 20 Jahre Haft.

Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet

In Budapest soll am Mittwoch ein Urteil im Berufungsverfahren gegen die deutsche Person Maja T. fallen, die im Februar zu acht Jahren Haft verurteilt worden war. Ein Gericht befand T. für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung legten Berufung ein.

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Textgröße ändern: