Pallade Veneta - Geldtransporter an Autobahnauffahrt in Mecklenburg-Vorpommern überfallen

Geldtransporter an Autobahnauffahrt in Mecklenburg-Vorpommern überfallen


Geldtransporter an Autobahnauffahrt in Mecklenburg-Vorpommern überfallen
Geldtransporter an Autobahnauffahrt in Mecklenburg-Vorpommern überfallen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Bei einem spektakulären Überfall haben zwei bewaffnete und maskierte Täter an einer Autobahnauffahrt in Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Autos einen Geldtransporter eingekeilt und ausgeraubt. Die Täter seien auf der Flucht, teilte die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag mit.

Textgröße ändern:

Laut ersten Ermittlungen hatten die Täter vorher große Betonblöcke zu der A20-Auffahrt bei Gützkow geschafft. So konnte der Transporter nicht entkommen, als er am frühen Morgen von einem vor ihm fahrenden Wagen der Täter zum Anhalten gezwungen und von dem zweiten Fahrzeug von hinten blockiert wurde.

Nachdem sie sich mit verschiedenen Werkzeugen Zugang zum Transportraum des Geldtransporters verschafft hatten, setzten die Täter den Geldtransporter und eines ihrer beiden Tatfahrzeuge in Brand. Sie seien mit einem Kleintransporter in Richtung Neubrandenburg geflohen, erklärte die Polizei.

Die Fahnder richteten Kontrollstellen auf der A20 sowie auf zwei Bundesstraßen in der Region ein und überprüften die Insassen. Der Fahrer und der Beifahrer des Geldtransporters blieben unverletzt, Sie wurden dennoch medizinisch versorgt. Ob und in welcher Höhe die Täter Bargeld erbeuteten, war laut Polizei zunächst unklar.

P.Colombo--PV

Empfohlen

US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner

Die US-Justiz hat Anklage gegen einen Venezolaner erhoben, der im Bundesstaat Texas von einem Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE angeschossen worden war. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, werden dem Mann Körperverletzung und weitere Straftaten zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung drohen ihm 20 Jahre Haft.

Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet

In Budapest soll am Mittwoch ein Urteil im Berufungsverfahren gegen die deutsche Person Maja T. fallen, die im Februar zu acht Jahren Haft verurteilt worden war. Ein Gericht befand T. für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung legten Berufung ein.

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

Textgröße ändern: