Pallade Veneta - Winterstürme verursachten Schäden von 1,4 Milliarden Euro

Winterstürme verursachten Schäden von 1,4 Milliarden Euro


Winterstürme verursachten Schäden von 1,4 Milliarden Euro
Winterstürme verursachten Schäden von 1,4 Milliarden Euro

Die Winterstürme Ende Februar haben nach Angaben der Versicherungsbranche versicherte Schäden in Höhe von 1,4 Milliarden Euro verursacht. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sprach am Freitag von einer "ersten Schadenbilanz" der Tiefs "Ylenia", "Zeynep" und "Antonia". Die Summe der Schäden könnte also noch steigen.

Textgröße ändern:

Laut GDV wurden 1,25 Milliarden Euro für etwa 900.000 beschädigte Häuser sowie Hausrat, Gewerbe- und Industriebetriebe gezahlt. Zudem entstanden ungefähr 65.000 Kfz-Schäden in Höhe von 125 Millionen Euro. Damit reihen sich die drei Stürme auf Platz drei der schwersten Winterstürme in Deutschland seit 2002 ein. Angeführt wird die Liste durch das Tief "Kyrill" 2007 gefolgt von "Jeanette" 2002.

Die Stürme im Februar waren mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern über weite Teile Deutschlands hinweggezogen. Besonders betroffen waren der Norden und die Nordseeküste. "Glücklicherweise" seien weit über 90 Prozent der Hausbesitzer gegen Sturmschäden versichert, erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Berliner CSD-Verein warnt nach Anschlag vor Spaltung und Hass gegen Muslime

Der Berliner CSD-Verein hat nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in der Bundeshauptstadt vor einer Instrumentalisierung der Tat gegen Muslime gewarnt. "Wir benennen islamistischen Terror klar und ohne Relativierung", erklärte der Vorstand am Montag. Zugleich stelle man sich "jedem Versuch entgegen", die Tat für Hass gegen Muslime und Menschen bestimmter Herkunft zu "instrumentalisieren".

CSD-Anschlag: Berliner Justiz verteidigt Aufhebung von Haftbefehl

Die Berliner Justiz hat die Aufhebung des Haftbefehls gegen den mutmaßlichen Attentäter vom Berliner Christopher Street Day (CSD) nach dessen Verurteilung im Mai verteidigt. Da das Gericht eine Strafe von einem Jahr und zehn Monaten für tat- und schuldangemessen erachtet habe und die Untersuchungshaft anzurechnen sei, sei dies nicht ungewöhnlich, teilte eine Sprecherin des Berliner Strafgerichts am Montag mit.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze fordert nach CSD-Anschlag härtere Konsequenzen

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) schärfere Konsequenzen im Umgang mit radikalisierten Menschen gefordert. Es reiche nicht mehr, wenn Behörden oder Verantwortliche im Nachhinein erklärten, sie hätten von einer Radikalisierung "so ein bisschen mitbekommen, aber so richtig auch nicht", sagte Schulze am Montag im Deutschlandfunk.

Millionen Glimmstengel und 40 Tonnen Tabak: Zoll stürmt illegale Zigarettenfabrik

Nach monatelangen verdeckten Ermittlungen haben Zollfahnder in einem ehemaligen Gewerbeobjekt in Sachsen-Anhalt eine illegale Zigarettenfabrik gestürmt. Sie beschlagnahmten in Haldensleben unter anderem rund acht Millionen unversteuerte Zigaretten sowie 40 Tonnen Tabak, wie das Zollfahndungsamt im niedersächsischen Hannover am Montag mitteilte. Die kriminellen Betreiber tarnten die Anlage in einem Hallenkomplex auf einem früheren Fabrikgelände demnach aufwändig.

Textgröße ändern: