Pallade Veneta - Zwei Tunesier wegen Anschlag vor US-Botschaft in Tunis zum Tode verurteilt

Zwei Tunesier wegen Anschlag vor US-Botschaft in Tunis zum Tode verurteilt


Zwei Tunesier wegen Anschlag vor US-Botschaft in Tunis zum Tode verurteilt
Zwei Tunesier wegen Anschlag vor US-Botschaft in Tunis zum Tode verurteilt / Foto: Fethi Belaid - AFP/Archiv

Nach einem Selbstmordattentat vor der US-Botschaft in Tunis im Jahr 2020 sind nun zwei Menschen zum Tode verurteilt worden. Aufgrund des in Tunesien geltenden Moratoriums für Hinrichtungen werde die Strafe auf lebenslange Haft hinauslaufen, wie örtliche Medien am Dienstag berichteten.

Textgröße ändern:

Bei der am 6. März 2020 durch zwei auf einem Motorroller sitzende Selbstmordattentäter ausgelösten Explosion war neben den Attentätern auch ein Polizist getötet worden. Vier weitere Beamte und ein Zivilist wurden verletzt. Der Sprengsatz detonierte neben einem Streifenwagen vor der stark gesicherten US-Botschaft in einem Vorort von Tunis.

Nach dem Anschlag wurden fünf Menschen festgenommen. Ein Gericht verurteilte zwei der Beschuldigten zum Tode, einen dritten zu lebenslanger Haft. Die beiden anderen erhielten Haftstrafen von drei und vier Jahren.

Seit der Revolution im Jahr 2011 hat es in Tunesien mehrere dschihadistische Angriffe gegeben, bei denen Sicherheitskräfte, Zivilisten und ausländische Touristen ums Leben kamen. Die Behörden haben nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren große Fortschritte im Kampf gegen die Gewalt der Dschihadisten gemacht.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: