Pallade Veneta - Mindestens zehn Tote durch Überschwemmungen in türkischem Erdbebengebiet

Mindestens zehn Tote durch Überschwemmungen in türkischem Erdbebengebiet


Mindestens zehn Tote durch Überschwemmungen in türkischem Erdbebengebiet
Mindestens zehn Tote durch Überschwemmungen in türkischem Erdbebengebiet / Foto: -, Demiroren News AAgency - DHA (Demiroren News Agency)/AFP

Bei Überschwemmungen im Erdbebengebiet im Südosten der Türkei sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Neun der Todesopfer seien aus der Stadt Sanliurfa gemeldet worden, berichtete die amtliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch. Darunter seien fünf Syrer, die im Untergeschoss eines Gebäudes entdeckt worden seien. In der Nachbarprovinz Adiyaman starb demnach ein Mensch in einem als Notunterkunft genutzten Container.

Textgröße ändern:

In Sanliurfa wurden dem Bericht zufolge zwei Menschen vermisst, in Adiyaman drei weitere. Auf Bildern aus Sanliurfa war zu sehen, dass das Hochwasser Straßen in schlammige Flüsse verwandelte, die Autos und Lastwagen mit sich rissen. Ein Video aus Malatya, einer Nachbarprovinz von Adiyaman, zeigte, dass für Erdbebenopfer aufgebaute weiße Zelte von Wasser eingeschlossen waren.

Am 6. Februar hatte sich im türkisch-syrischen Grenzgebiet ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,8 ereignet. In der Türkei starben dabei nach jüngsten Angaben 48.500 Menschen, aus Syrien wurden knapp 6000 Tote gemeldet. Zahlreiche Gebäude stürzten ein. Allein in der Türkei sind nach Behördenangaben 13,5 Millionen Menschen von den Folgen des Erdbebens betroffen. Zahlreiche Menschen wurden behelfsweise in Zelten oder Containern untergebracht.

C.Conti--PV

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: