Pallade Veneta - Zwei Tote bei Messerangriff auf muslimisches Zentrum in Lissabon

Zwei Tote bei Messerangriff auf muslimisches Zentrum in Lissabon


Zwei Tote bei Messerangriff auf muslimisches Zentrum in Lissabon
Zwei Tote bei Messerangriff auf muslimisches Zentrum in Lissabon / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP

Bei einem Messerangriff auf ein muslimisches Zentrum in Lissabon sind zwei Menschen getötet worden. Mehrere Menschen seien zudem verletzt worden, teilte die portugiesische Polizei am Dienstag mit. Demnach wurde der mutmaßliche Täter festgenommen.

Textgröße ändern:

Der Mann habe den Angriff mit einem "großen Messer" ausgeführt, teilten die Beamten weiter mit. Der Verdächtige sei in ein Krankenhaus in der portugiesischen Hauptstadt gebracht worden, nachdem er von der Polizei angeschossen worden sei.

Der Angriff ereignete sich in der Nähe des ismailitischen Zentrums in Lissabon. Der schiitischen Glaubensgemeinschaft gehören etwa 15 Millionen Menschen in rund 30 Ländern an. In Portugal gibt es etwa 7000 Gläubige.

Portugals Ministerpräsident Antonio Costa sprach den Opfern und der ismailitischen Gemeinde seine Solidarität und sein Beileid aus. Es sei jedoch verfrüht, "diesen kriminellen Akt in irgendeiner Weise zu interpretieren".

M.Romero--PV

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: