Pallade Veneta - Erster großer Waldbrand des Jahres in Frankreich zerstört etwa 1000 Hektar

Erster großer Waldbrand des Jahres in Frankreich zerstört etwa 1000 Hektar


Erster großer Waldbrand des Jahres in Frankreich zerstört etwa 1000 Hektar
Erster großer Waldbrand des Jahres in Frankreich zerstört etwa 1000 Hektar / Foto: RAYMOND ROIG - AFP

In Südfrankreich hat der erste große Waldbrand des Jahres etwa 1000 Hektar Vegetation zerstört. "Wegen des Klimawandels beginnt die Saison der Waldbrände immer früher", sagte Innenminister Gérald Darmanin, der sich am Montag ein Bild der Lage machte. Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand unter Kontrolle, aber es sei nicht auszuschließen, dass er sich in Folge starken Windes erneut ausbreite.

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Das Feuer war am Sonntag zwischen Cerbère und Banyuls-sur-Mer am Mittelmeer ausgebrochen. Etwa 300 Menschen mussten vorübergehend ihre Häuser verlassen. Das Feuer erreichte teilweise die Vorgärten.

Banyuls-sur-Mer ist der Endpunkt des legendären Fernwanderwegs GR10, der die Pyrenäen vom Atlantik bis zum Mittelmeer durchquert. Das Feuer war durch starken Wind angefacht worden und breitete sich über die Grenzen nach Spanien hin aus. Mehr als 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Es handelt sich um den bislang größten Waldbrand in Frankreich in diesem Jahr, zu einem ungewöhnlich frühen Zeitpunkt. Bislang waren Waldbrände in Frankreich vor allem im Hochsommer ausgebrochen.

Frankreich hatte im vergangenen Sommer unter extremer Trockenheit gelitten. Hinzu kam eine bislang nie dagewesene Winterdürre. Im Januar und Februar hatte es 32 Tage in Folge ohne Niederschlag gegeben. Am Ende des Winters waren 80 Prozent der Grundwasserspeicher nicht ausreichend gefüllt.

"Wir rechnen mit einem schlimmen Sommer, mindestens ebenso schlimm wie der Sommer 2022", sagte der Innenminister. Im vergangenen Jahr sei die Hälfte der Waldbrände nördlich der Loire ausgebrochen, in Regionen, die bislang davon verschont gewesen waren.

Das Département Pyrénées-Orientales ist eine der besonders betroffenen Regionen. Die zahlreichen verdorrten Bäume, unter ihnen auch Eichen und andere relativ robuste Arten, erhöhen die Gefahr von Waldbränden. Vier Dörfer haben seit Freitag kein Trinkwasser mehr, viele Landwirte fürchten um ihre Existenz.

N.Tartaglione--PV

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