Pallade Veneta - Betrüger bringen 74-Jährige um 200.000 Euro Bargeld

Betrüger bringen 74-Jährige um 200.000 Euro Bargeld


Betrüger bringen 74-Jährige um 200.000 Euro Bargeld
Betrüger bringen 74-Jährige um 200.000 Euro Bargeld / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

In einem perfiden Fall eines Schockanrufs haben Betrüger eine 74-Jährige in Sachsen-Anhalt um 200.000 Euro gebracht. Wie die Polizei in Halle am Samstag mitteilte, erhielt die Frau aus Zwintschöna am Freitagnachmittag einen Anruf einer Unbekannten, die behauptete, eine Verwandte sei in einen Unfall verwickelt worden und sitze nun in Untersuchungshaft. Damit sie frei komme, sei eine Kaution fällig.

Textgröße ändern:

Die 74-Jährige traf sich schließlich in Halle mit einem unbekannten Mann an einem ausgemachten Übergabeort und gab ihm das Geld in bar. Erst als sie später tatsächlich mit ihrer Familie telefonierte, wurde ihr der Betrug bewusst.

Die Polizei warnt immer wieder eindringlich vor solchen Betrugsmaschen und rät dazu, die Angehörigen selbst zu kontaktieren oder im Zweifel die Polizei anzurufen.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Bundesweite Kontrolle gegen Schwarzarbeit in Friseur- und Kosmetikbranche

Mit einer groß angelegten Kontrolle sind Ermittler bundesweit gegen Schwarzarbeit in der Friseur- und Kosmetikbranche vorgegangen. Bislang wurden rund 340 Strafverfahren eingeleitet, wie die Generalzolldirektion am Dienstag in Bonn mitteilte. Demnach befragten am Samstag bundesweit rund 2200 Einsatzkräfte etwa 3300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen. Zudem wurden die Unterlagen von gut 700 Geschäften überprüft.

17-Jährige in NRW nach Sturz mit Fahrrad von Auto überrollt und gestorben

Eine 17-Jährige ist in Nordrhein-Westfalen nach einem Sturz mit ihrem Fahrrad von einem Auto überrollt worden und gestorben. Sie erlag ihren schweren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Recklinghausen am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Montagabend in Herten.

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Textgröße ändern: