Pallade Veneta - Verbotene Munition bei Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern gefunden

Verbotene Munition bei Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern gefunden


Verbotene Munition bei Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern gefunden
Verbotene Munition bei Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern gefunden / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Bei einer Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern haben Ermittler verbotene Munition und Grundstoffe für Sprengstoff beschlagnahmt. Ein Mann aus dem Landkreis Altötting wurde wegen einer möglichen Eigen- und Fremdgefährdung in einer Psychiatrie untergebracht, wie die Polizei in Rosenheim am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis einer US-Polizeibehörde. Über den Internetanschluss des Manns sollen kinderpornografische Dateien zum Download zur Verfügung gestellt worden sein. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Ermittler rund 300 Datenträger. Nach Angaben des Verdächtigen soll sich unter den rund 45 Terrabyte Daten ein erheblicher Anteil verbotener Inhalte befinden.

Da der Mann den Beamten drohte, wurde unter anderem das Sprengstoffkommando des bayerischen Landeskriminalamts hinzugerufen. Im Haus wurden neben der verbotenen Kriegswaffenmunition Grundstoffe zur Herstellung von Sprengstoff gefunden. Während der Durchsuchung soll der Mann mit einem Jagdmesser vor den Beamten hantiert haben. Dieses habe er nach der Androhung unmittelbaren Zwangs wieder weggelegt.

Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie, Verbrechen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz und Vergehen nach dem Sprengstoffgesetz ermittelt. Bei der Durchsuchung waren 18 Beamte im Einsatz.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: