Pallade Veneta - Zwei Jahre nach Flut im Ahrtal weggespültes Auto in Fluss entdeckt

Zwei Jahre nach Flut im Ahrtal weggespültes Auto in Fluss entdeckt


Zwei Jahre nach Flut im Ahrtal weggespültes Auto in Fluss entdeckt
Zwei Jahre nach Flut im Ahrtal weggespültes Auto in Fluss entdeckt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Fast zwei Jahre nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ist ein damals weggespültes Auto in der Ahr entdeckt worden. Das Fahrzeug wurde der Polizei in Bad Neuenahr-Ahrweiler am Mittwoch gemeldet, wie diese am Abend mitteilte. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich das Auto vermutlich bereits seit längerem dort befand.

Textgröße ändern:

Später erklärten die Beamten, dass es sich möglicherweise um ein Fahrzeug handle, das während der Flutkatastrophe weggespült worden war. Dieses sei nun durch den niedrigen Wasserstand der Ahr zum Vorschein gekommen. Der Wagen soll demnach gemeinsam mit der Feuerwehr am Freitag geborgen werden.

Starke Regenfälle hatten Mitte Juli 2021 katastrophale Überschwemmungen an Flüssen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgelöst. Viele Gemeinden, insbesondere im Ahrtal, wurden verwüstet. Mehr als 180 Menschen starben, hunderte wurden verletzt.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: