Pallade Veneta - Waldbrandfläche bei Jüterbog verdoppelt sich

Waldbrandfläche bei Jüterbog verdoppelt sich


Waldbrandfläche bei Jüterbog verdoppelt sich
Waldbrandfläche bei Jüterbog verdoppelt sich / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Gut eine Woche nach Ausbruch hat sich der Waldbrand bei Jüterbog in Brandenburg massiv ausgedehnt. Es seien nun 656 Hektar betroffen, sagte die Leiterin des Jüterboger Ordnungsamts, Christiane Lindner-Klopsch, am Donnerstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Damit verdoppelte sich die betroffene Fläche - zuvor waren 326 Hektar angegeben worden.

Textgröße ändern:

Der Amtsleiterin zufolge fachten Hitze und Wind den Brand an. Das Feuer bewege sich aber noch innerhalb der Brandschneisen, die in den vergangenen Tagen geschaffen worden waren. Einsatzkräfte löschten von den Rändern aus. Damit örtliche Kräfte verschnaufen könnten, würden sie am Donnerstag von Feuerwehrleuten einer Nachbargemeinde unterstützt. Zudem sollten wie schon in den Tagen zuvor wieder kleinere Löschflugzeuge und ein Hubschrauber eingesetzt werden.

Am Mittwoch seien 24 Fahrzeuge und 90 Einsatzkräfte vor Ort gewesen, sagte Lindner-Klopsch. Der Waldbrand war eine Woche zuvor ausgebrochen und hatte sich in den vergangenen Tagen immer wieder unterschiedlich entwickelt. Da es sich um einen ehemaligen Truppenübungsplatz handelt, ist das Einsatzgebiet mit alter Munition belastet und kann von den Einsatzkräften nicht betreten werden.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht

Ein aus einer Gedenkstätte für die nationalsozialistische Judenverfolgung in Chemnitz gestohlener gelber Davidstern-Aufnäher ist wieder aufgetaucht. Bei der Kriminalpolizei sei am Freitag anonym eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden, teilte die Polizei am Montag mit. In dieser habe sich auch der gestohlene Aufnäher befunden. Er solle kriminaltechnisch untersucht werden. Die Ermittlungen des Staatsschutzes dauerten an.

Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat nach den jüngsten Landtagswahlen mit scharfen Worten vor einem wachsenden Antisemitismus gewarnt. "Antisemitismus ist Sünde", sagte Wilmer am Montag zu Beginn der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda. Die katholische Kirche stehe an der Seite der jüdischen Bürger in Deutschland. "Antisemitismus untergräbt unsere Demokratie", warnte Wilmer.

Textgröße ändern: