Pallade Veneta - Katastrophenalarm wegen Waldbränden in Mecklenburg-Vorpommern aufgehoben

Katastrophenalarm wegen Waldbränden in Mecklenburg-Vorpommern aufgehoben


Katastrophenalarm wegen Waldbränden in Mecklenburg-Vorpommern aufgehoben
Katastrophenalarm wegen Waldbränden in Mecklenburg-Vorpommern aufgehoben / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Zwei Waldbrände auf zwei ehemaligen Truppenübungsplätzen im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns sind weitgehend erloschen. Der Katastrophenalarm für die Region Lübtheen wurde am Donnerstag aufgehoben, wie der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg (SPD), mitteilte. Gleichwohl könne es in einigen Waldabschnitten noch qualmen. Die Wälder bei Lübtheen und in Hagenow sollen nun für die Nachsorge an die örtlichen Feuerwehren und die Waldeigentümer übergeben werden.

Textgröße ändern:

Bei Lübtheen hatte seit Montag ein Waldgebiet von rund hundert Hektar gebrannt. Fast zur selben Zeit war 25 Kilometer entfernt ein zweiter Wald bei Hagenow in Brand geraten, wo etwa 45 Hektar betroffen waren. Für zwei Tage wurde die Ortschaft Volzrade bei Lübtheen vorsorglich evakuiert, weil das Feuer auf 500 Meter an den Dorfrand heran gekommen war.

Da in beiden Wäldern die Böden stark mit alter Munition belastet sind, die immer wieder detonierte, konnten die Feuerwehren nicht in der Fläche löschen. Sie mussten sich darauf beschränken, die Schneisen um die vom Feuer betroffenen Gebiete zu wässern. Die Löscharbeiten wurden von einem Löschhubschrauber der Bundespolizei und einem Bergepanzer der Bundeswehr unterstützt. Zeitweise waren rund 450 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Vor genau vier Jahren hatte sich ein Feuer bei Lübtheen zu einem der größten Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Innerhalb von sechs Tagen brannten 1200 Hektar Nadelwald nieder. Seitdem wurden zahlreiche neue Schneisen in den Wald geschlagen, neue Tiefbrunnen gebohrt und neue Löschtechnik angeschafft. All dies habe den Feuerwehren geholfen, den aktuellen Brand bei Lübtheen einzudämmen, erklärte Landrat Sternberg.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Angriff mit Paintballpistole: 21-Jähriger in Bayern auf einem Auge blind

Unbekannte haben im bayerischen Edelsfeld einen 21-Jährigen durch Schüsse mit einer mutmaßlichen Paintballpistole schwer an den Augen verletzt. Die Polizei in Regensburg teilte am Montag mit, der 21-Jährige sei auf einem Auge erblindet. Auch die Sehkraft des zweiten Auges sei beeinträchtigt. Die Suche nach drei mutmaßlichen Tätern im geschätzten Alter von etwa 18 bis 22 Jahren dauerte an.

Papst Leo XIV. ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen

Zum Abschluss seines Frankreichbesuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu neuen Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

In Gebüsch an Flugplatz: 17 Katzen in Nordrhein-Westfalen ausgesetzt

In einem Gebüsch an einem Flugplatz in Nordrhein-Westfalen sind 17 Katzen ausgesetzt worden. Die Tiere befanden sich in insgesamt fünf Transportboxen, wie die Polizei in Heinsberg am Montag mitteilte. Unter den Tieren waren demnach auch Jungkatzen im Alter von etwa vier Wochen. Angesichts des Zustands der Katzen ging die Polizei davon aus, dass sie bereits seit 24 Stunden dort gestanden hatten.

Papst Leo XIV. warnt vor "Lügen und Täuschungen" zwischen Staaten

Papst Leo XIV. hat zum Abschluss seines Frankreichbesuchs zu neuen Anstrengungen für den Frieden in Europa aufgerufen und "Lügen und Täuschungen" in internationalen Beziehungen angeprangert. "Heutzutage werden die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Beziehungen zwischen den Staaten immer barbarischer", sagte der Papst am Montag im lothringischen Metz. "Das gegebene Wort wird missachtet, stattdessen rühmt man sich der Lüge und der Täuschung", sagte der Papst.

Textgröße ändern: