Pallade Veneta - Oscar-Preisträger Kevin Spacey in London wegen sexueller Übergriffe vor Gericht

Oscar-Preisträger Kevin Spacey in London wegen sexueller Übergriffe vor Gericht


Oscar-Preisträger Kevin Spacey in London wegen sexueller Übergriffe vor Gericht
Oscar-Preisträger Kevin Spacey in London wegen sexueller Übergriffe vor Gericht / Foto: Filippo MONTEFORTE - AFP/Archiv

Oscar-Preisträger Kevin Spacey steht ab Mittwoch in London erneut wegen sexueller Übergriffe vor Gericht. Der 63-jährige US-Schauspieler, der aus Filmen wie "Die üblichen Verdächtigen" und "American Beauty" sowie der erfolgreichen Netflix-Serie "House of Cards" bekannt ist, weist alle Anschuldigungen zurück. Die ersten Missbrauchsvorwürfe gegen Spacey waren im Oktober 2017 kurz nach Beginn der #MeToo-Bewegung laut geworden.

Textgröße ändern:

Der heutige Schauspieler Anthony Rapp erhob den Vorwurf, Spacey habe ihn vor mehr als 35 Jahren als 14-Jährigen an einem "sexuellen oder intimen Körperteil berührt". Eine Strafanzeige von Rapp wurde abgewiesen, auch den anschließenden Zivilprozess verlor er. Allerdings erhoben auch mehrere Männer in Großbritannien Belästigungsvorwürfe gegen Spacey. Der US-Filmstar war dort seit 2003 ein Jahrzehnt lang künstlerischer Leiter des Londoner Theaters Old Vic. 2019 wurden im US-Bundesstaat Massachusetts Ermittlungen gegen Spacey wegen des Vorwurfs eines sexuellen Übergriffs eingestellt.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: