Pallade Veneta - Staatsanwaltschaft: 15-Jährige in Brandenburg starb nach Drogenkonsum

Staatsanwaltschaft: 15-Jährige in Brandenburg starb nach Drogenkonsum


Staatsanwaltschaft: 15-Jährige in Brandenburg starb nach Drogenkonsum
Staatsanwaltschaft: 15-Jährige in Brandenburg starb nach Drogenkonsum / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Der Tod einer 15-Jährigen im brandenburgischen Rathenow ist auf einen Drogenkonsum zurückzuführen. Das ergab das vorläufige Ergebnis der Obduktion, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Potsdam am Freitag sagte. Zur Menge der eingenommenen Drogen und zu der konkreten Substanz konnten die Ermittler noch nichts sagen. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung wird der Staatsanwaltschaft zufolge erst in einigen Wochen erwartet.

Textgröße ändern:

Die Jugendliche war am Samstag in einem Krankenhaus gestorben. Die Einnahme von Drogen wurde im Zusammenhang mit ihrem Tod bereits nicht ausgeschlossen und bestätigte sich nun durch die Obduktion. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Jugendlichen. Dieser wird verdächtigt, dem Mädchen Drogen verschafft und dadurch leichtfertig ihren Tod verursacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft sprach von einem Anfangsverdacht. Der Jugendliche aus der Region ist demnach bereits polizeibekannt, er befindet sich auf freiem Fuß.

In Mecklenburg-Vorpommern war am Montag eine 13-Jährige aus Altentreptow gestorben, die laut Polizei eine Ecstasy-Pille namens "Blue Punisher" eingenommen hatte. Im Zusammenhang mit der Einnahme der fraglichen Pillen schwebte zwischenzeitlich auch eine 15-jährige Freundin der Verstorbenen in Lebensgefahr. Ihr Zustand besserte sich jedoch später wieder. Auch der Zustand einer 14-Jährigen aus Neubrandenburg nach der Einname einer hochdosierten Ecstasy-Pille stabilisierte sich. Ein 37-Jähriger sitzt wegen der Weitergabe von Drogen in Untersuchungshaft.

C.Conti--PV

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: