Pallade Veneta - Neymar muss Millionen-Strafe wegen Bauprojekts in Brasilien zahlen

Neymar muss Millionen-Strafe wegen Bauprojekts in Brasilien zahlen


Neymar muss Millionen-Strafe wegen Bauprojekts in Brasilien zahlen
Neymar muss Millionen-Strafe wegen Bauprojekts in Brasilien zahlen / Foto: GABRIEL BOUYS - AFP/Archiv

Wegen Verstößen gegen Umweltauflagen bei einem ungenehmigten Bauprojekt hat die brasilianische Justiz eine hohe Geldstrafe gegen Fußballstar Neymar verhängt. Der brasilianische Nationalspieler und Star von Paris Saint-Germain muss insgesamt mehr als 16 Millionen Real (knapp 3,1 Millionen Euro) zahlen, wie die Behörden der Stadt Mangaratiba am Montag mitteilten. Dabei geht es unter anderem um einen künstlich angelegten See auf Neymars Luxus-Anwesen nahe der Millionenmetropole Rio de Janeiro.

Textgröße ändern:

Die brasilianischen Behörden hatten im Juni ein erstes Bußgeld in Höhe von fünf Millionen Real gegen Neymar wegen Verstößen gegen Umweltauflagen angekündigt. Die Stadtverwaltung von Mangaratiba verhängte nach eigenen Angaben nun noch vier weitere Bußgelder, weil Bauarbeiter ohne Genehmigung einen künstlichen See und einen Strand auf Neymars Grundstück angelegt hatten. Die Gesamtstrafe beläuft sich damit auf mehr als 16 Millionen Real. Neymar hat nun 20 Tage Zeit, um Einspruch gegen die Geldstrafe einzulegen.

Den Behörden zufolge wurden bei den Bauarbeiten auf Neymars Anwesen "dutzende Verstöße" festgestellt. Der 31-Jährige ließ für sein Bauprojekt unter anderem einen Fluss umleiten und umfangreiche Grabungsarbeiten vornehmen - und zwar alles ohne Genehmigung.

Die Behörden sperrten das Grundstück ab und ordneten an, alle Bauarbeiten auf dem Anwesen sofort zu stoppen. Der Fußballer ignorierte die Anweisung: Er schmiss brasilianischen Medienberichten zufolge eine Party und ging in seinem künstlichen See schwimmen.

Neymar hatte das Anwesen 2016 gekauft. Berichten zufolge ist das Grundstück über 10.000 Quadratmeter groß und umfasst einen Hubschrauberlandeplatz, ein Spa und ein Fitnessstudio.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: