Pallade Veneta - Von den USA gesuchter Ex-Polizeichef von Honduras in seiner Heimat festgenommen

Von den USA gesuchter Ex-Polizeichef von Honduras in seiner Heimat festgenommen


Von den USA gesuchter Ex-Polizeichef von Honduras in seiner Heimat festgenommen
Von den USA gesuchter Ex-Polizeichef von Honduras in seiner Heimat festgenommen

Der wegen Drogenhandels von den USA gesuchte Ex-Polizeichef von Honduras, Juan Carlos Bonilla, ist in seinem Heimatland festgenommen worden. "'El Tigre' Bonilla wurde gefangengenommen", sagte Polizeisprecherin Rebeca Martínez unter Verwendung von Bonillas Beinamen am Mittwoch (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP. Spezialkräfte der Polizei hätten ihn an einer Mautstelle im Norden der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa gefasst.

Textgröße ändern:

Bonilla war von 2012 bis 2013 Polizeichef in Honduras. In einem US-Prozess gegen Tony Hernández, den Bruder des honduranischen Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández, wurde Bonilla als "Mit-Verschwörer" genannt. Bonilla hatte die Anschuldigungen damals gegenüber örtlichen Medien zurückgewiesen.

Bonillas Festnahme ereignete sich nur drei Wochen nach der Festnahme von Ex-Präsident Hernández, der von den US-Behörden ebenfalls wegen Drogenhandels gesucht wird. In seiner achtjährigen Amtszeit, die am 27. Januar endete, soll der 53-Jährige den Schmuggel von rund 500 Tonnen Drogen erleichtert haben. Die seit dem Jahr 2004 in die USA geschmuggelten Drogenlieferungen stammten vornehmlich aus Kolumbien und Venezuela stammten.

Dafür, dass Hernández die Drogenschmuggler gewähren ließ, soll er nach Angaben der US-Botschaft in Tegucigalpa "Millionen Dollar Schmiergelder" von Drogenbanden in Honduras, Mexiko und anderen Ländern erhalten haben. Hernández' Bruder Tony war im März 2021 von einem New Yorker Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Die Auslieferung von Ex-Präsident Hernández beantragten die US-Behörden am 14. Februar. Der Politiker wurde in ein Gefängnis der Polizei-Spezialkräfte im Osten von Tegucigalpa gebracht. Er hat aber beantragt, für die Dauer seines Verfahrens in Hausarrest verlegt zu werden.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Fast fünf Millionen Menschen im Osten Indiens von Hochwasser betroffen

Im Osten Indiens sind derzeit Millionen Menschen von Überflutungen betroffen. Das Hochwasser in Bihar betreffe fast fünf Millionen Menschen, teilte die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates am Dienstag mit. "Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Arzneimittel und andere wesentliche Güter werden unaufhörlich an bedürftige Familien geliefert", versicherte Bihars Vize-Regierungschef Vijay Kumar Chaudhary in einer Erklärung. Regierungschef Samrat Choudhary erklärte, mehr als 827.000 vom Hochwasser betroffene Familien hätten jeweils 7000 Rupien (64 Euro) Nothilfe bekommen.

Griechischer Neonazi kündigt nach Haftentlassung Rückkehr in die Politik an

Nach mehrjähriger Haft ist der griechische Neonazi und ehemalige Sprecher der rechtsextremen Partei Goldene Morgenröte, Ilias Kasidiaris, am Dienstag aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit erhobener Faust und einer griechischen Fahne in der Hand erklärte Kasidiaris vor Anhängern vor dem Gefängnis von Domokos im Zentrum Griechenlands, er kehre zurück in die Politik zu einer "neuen, starken nationalen Partei, wie jene, die ganz Europa dominieren".

Zwei eritreische Regierungsgegner in Deutschland unter Terrorverdacht festgenommen

Nach organisierten gewalttätigen Ausschreitungen mit Verletzten sind zwei führende mutmaßliche Mitglieder einer regierungskritischen Organisation aus dem ostafrikanischen Eritrea in Deutschland festgenommen worden. Wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, wird den Männern Mitgliedschaft in der als inländische terroristische Vereinigung eingestuften Brigade N'Hamedu vorgeworfen. Der deutsche Ableger der gleichnamigen eritreischen Bewegung soll für Krawalle im hessischen Gießen und im baden-württembergischen Stuttgart verantwortlich gewesen sein.

45-Jähriger in Bayern bei Feier in Wohnung tödlich verletzt - Täter flüchtig

Ein 45-Jähriger ist in Bayern bei einer nächtlichen Feier in einer Wohnung durch einen Unbekannten tödlich verletzt worden. Der Mann erlag am Dienstag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg mitteilten. Der vermummte Täter soll in der Nacht gewaltsam in die Wohnung gelangt sein und den 45-Jährigen attackiert haben. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Textgröße ändern: