Pallade Veneta - 14-Jähriger flieht in Auto vor Polizei und kracht in Anhänger

14-Jähriger flieht in Auto vor Polizei und kracht in Anhänger


14-Jähriger flieht in Auto vor Polizei und kracht in Anhänger
14-Jähriger flieht in Auto vor Polizei und kracht in Anhänger / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Im nordrhein-westfälischen Kreuztal ist ein 14-Jähriger mit dem Auto seines Bruders vor der Polizei geflohen und dabei in einen Autoanhänger gekracht. Der Jugendliche kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Siegen am Mittwoch berichtete. Es sei ein Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro entstanden.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge hatte sich der 14-Jährige das Auto seines Bruders ohne Erlaubnis genommen. Bei seiner Fahrt bemerkte er am Dienstagabend einen Streifenwagen, schaltete die Autolichter ab und versuchte zu entkommen. Er verlor aber bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle und kollidierte in einer Kurve mit dem Anhänger eines entgegenkommenden Autos. Die Fahrt des 14-Jährigen endete daraufhin auf einem Grünstreifen.

Wie sich herausstellte, hatte der Jugendliche laut Polizei eine "größere Bargeldmenge" dabei. Außerdem ergaben sich Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum. Den 14-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie Fahrens unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: