Pallade Veneta - Göring-Eckardt wird Opfer von Hundekot-Attacke

Göring-Eckardt wird Opfer von Hundekot-Attacke


Göring-Eckardt wird Opfer von Hundekot-Attacke
Göring-Eckardt wird Opfer von Hundekot-Attacke / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Die Grünen-Politikerin und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Katrin Göring-Eckardt, ist Opfer einer Hundekotattacke geworden - durch einen Nachbarn. Vor rund einem Jahr sei der Briefkasten an ihrem Haus mit Hundekot zugeschmiert gewesen, sagte sie am Donnerstag dem Nachrichtenportal t-online. "Die Polizei hat ein Jahr ermittelt, jetzt ist klar, wer es war", sagte Göring-Eckardt. Der Täter habe ein paar Häuser weiter gewohnt.

Textgröße ändern:

"Es fühlt sich schon komisch an, wenn es jemand aus der Gegend war", sagte die Politikerin. Der Mann sei inzwischen weggezogen. Wie viele andere Spitzenpolitiker und -politikerinnen erhält auch Göring-Eckardt nach eigenen Angaben immer wieder Drohnachrichten, darunter auch Morddrohungen. Angst auf der Straße beleidigt oder attackiert zu werden, habe sie aber keine, sagte sie.

"Auf Demonstrationen 1989, wo ich mit einem Baby war, wurden Wasserwerfer eingesetzt, nach so einer Erfahrung hat man keine Angst mehr", berichtete sie über ihre Erfahrung in der damaligen DDR.

Auf ihrer eben beendeten "Demokratie-Tour" durch den Osten hatte Göring-Eckardt dem Bericht zufolge immer wieder auch Schutz durch Beamte des Bundeskriminalamts. Bei einer Station in Dessau war sie von 60 aufgebrachten Demonstranten teils massiv beleidigt worden. Zur der Gegen-Demo hatten zuvor rechte Gruppierungen im Netz aufgerufen.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Textgröße ändern: