Pallade Veneta - Neue Steuerermittlungen gegen Popstar Shakira in Spanien

Neue Steuerermittlungen gegen Popstar Shakira in Spanien


Neue Steuerermittlungen gegen Popstar Shakira in Spanien
Neue Steuerermittlungen gegen Popstar Shakira in Spanien / Foto: Dai KUROKAWA - AFP/Archiv

In Spanien laufen neue Ermittlungen gegen Popstar Shakira wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung. Ein Gericht in der katalanischen Stadt Esplugues de Llobregat in der Nähe von Barcelona erklärte am Donnerstag, es habe mit der Staatsanwaltschaft vereinbart, zwei mögliche Fälle von Steuerhinterziehung aus dem Jahr 2018 zu untersuchen. Einzelheiten nannte das Gericht zunächst nicht.

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Die kolumbianische Sängerin muss sich ab Ende des Jahres schon in einem anderen Steuerverfahren in Spanien vor Gericht verantworten. Die Ermittler werfen der 46-Jährigen darin vor, den Fiskus um 14,5 Millionen Euro an Steuern betrogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft will nach eigenen Angaben acht Jahre Haft und eine Strafzahlung von 24 Millionen Euro fordern. Shakira hatte einen Deal mit der Ermittlungsbehörde zuvor abgelehnt. Sie weist alle Vorwürfe zurück.

Die spanische Staatsanwaltschaft beschuldigt die Sängerin von Hits wie "Hips don't Lie" und "Waka Waka", zwischen 2012 und 2014 keine Einkommensteuer in Spanien gezahlt zu haben. Sie habe in dieser Zeit gemeinsam mit dem spanischen Fußballstar Gerard Piqué im Land gelebt, ihren steuerrechtlichen Wohnsitz aber bis 2015 auf den Bahamas gehabt.

Shakiras Anwälte entgegnen, die Sängerin habe bis 2014 den Großteil ihres Geldes mit internationalen Tourneen verdient. Sie habe ihren Hauptwohnsitz zudem erst 2015 nach Spanien verlegt und alle ihre Steuerschulden bezahlt.

Shakira und Piqué, die zusammen zwei Kinder haben, hatten bis vor gut einem Jahr am Stadtrand von Barcelona gelebt. Dann hatten sie sich nach elf Jahren Beziehung getrennt. Im April gab Shakira bekannt, dass sie mit ihren Kindern endgültig aus Barcelona weggezogen ist.

O.Pileggi--PV

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