Pallade Veneta - Mann soll 80-jährige Vermieterin in Kaiserslautern getötet und zerteilt haben

Mann soll 80-jährige Vermieterin in Kaiserslautern getötet und zerteilt haben


Mann soll 80-jährige Vermieterin in Kaiserslautern getötet und zerteilt haben
Mann soll 80-jährige Vermieterin in Kaiserslautern getötet und zerteilt haben / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Ein 40-Jähriger soll in Kaiserslautern seine 80-jährige Vermieterin getötet und zerstückelt haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der rheinland-pfälzischen Stadt am Montag mitteilten, versuchte der Verdächtige anschließend offenbar, die Leichenteile in dem von beiden gemeinsam bewohnten Haus zu verbrennen. Die dadurch entstehende Rauchentwicklung alarmierte jedoch Nachbarn und löste einen Rettungseinsatz aus.

Textgröße ändern:

Die Tat ereignete sich bereits am Freitag, über das Geschehen informierten die Beamten aus "ermittlungstaktischen Gründen" aber zunächst nur in sehr allgemeiner Form. Erst am Montag gaben sie Einzelheiten zum mutmaßlichen Tatablauf sowie zur Identität des Verdächtigen und seines Opfer bekannt.

Demnach bedrohte der als psychisch auffällig und aggressiv beschriebene mutmaßliche Täter die wegen der Rauchentwicklung am Tatort eintreffenden Einsatzkräfte der Polizei, die daraufhin ein Elektroschockgerät einsetzten. Im Haus fanden Polizisten Leichenteile, die aller Wahrscheinlichkeit nach zu der 80-jährigen Vermieterin des Mannes gehörten. Eine abschließende Klärung der Identität der Toten durch die Gerichtsmedizin stand noch aus.

In dem verrauchten Zweifamilienhaus in Kaiserslautern stießen die Beamten zudem auf einen toten Hund, der wohl dem Verdächtigen gehörte. Der Mann war in der Vergangenheit demnach unter anderem durch Gewaltdelikte aufgefallen und wurde inzwischen aufgrund eines richterlichen Beschlusses in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik untergebracht. Die Ermittlungen zu dem Motiv des Verbrechens und den genauen Abläufen dauerten demnach weiter an.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Textgröße ändern: