Pallade Veneta - Täter erbeuteten bei Überfall auf Geldtransporter im März 3,1 Millionen Euro

Täter erbeuteten bei Überfall auf Geldtransporter im März 3,1 Millionen Euro


Täter erbeuteten bei Überfall auf Geldtransporter im März 3,1 Millionen Euro
Täter erbeuteten bei Überfall auf Geldtransporter im März 3,1 Millionen Euro / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Rund fünf Monate nach einem spektakulären Raubüberfall auf einen Geldtransporter in Mecklenburg-Vorpommern haben die Behörden weitere Details zu dem Fall bekanntgegeben. Wie die Polizei in Neubrandenburg und die Staatsanwaltschaft in Stralsund am Dienstag mitteilten, erbeuteten die Täter am 2. März insgesamt rund 3,1 Millionen Euro. Damals hatten die Beamten zunächst nur von mehreren Millionen gesprochen.

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Ein Tatverdächtiger, gegen den wegen des Überfalls ermittelt werde, sitze zudem bereits in Haft - allerdings wegen einer anderen Sache, hieß es nun von den Ermittlern weiter. Die Behörden fanden den Angaben zufolge außerdem heraus, dass sich die Täter vor und nach dem Überfall in Ferienwohnungen beziehungsweise Unterkünften für Monteure in Niedersachsen versteckten. Zur Anmietung nutzen sie demnach gestohlene Ausweise eines Dänen und eines Italieners.

Bei dem Raubüberfall hatten die Täter den Geldtransporter an einer Autobahnauffahrt mit zwei Autos eingekeilt und an einer fingierten Baustelle zum Stehen gebracht. Dort schossen sie mit Sturmgewehren auf das Fahrzeug, öffneten es dann mit speziellem Werkzeug. Nach dem Raub des Geldes zündeten sie den Wagen und eines ihrer Tatfahrzeuge an. Der Geldtransporter hatte sich damals auf dem Weg von Greifswald zu einer Filiale der Bundesbank in Neubrandenburg befunden.

Die von den mutmaßlichen Tätern benutzten Unterkünfte wurden den Angaben zufolge für drei bis fünf Menschen angefragt - immer unter dem Deckmantel, dass es sich dabei um Monteure oder Bauarbeiter einer Firma handelt. Die Rechnungsbeträge bezahlten sie bar. Eine Unterkunft ist den Beamten allerdings noch unklar. Sie baten deshalb Eigentümer beziehungsweise Vermieter von Ferienwohnungen in Niedersachsen, deren Unterkünfte von 2. bis 5. März angefragt oder gemietet wurden, sich zu melden.

L.Guglielmino--PV

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