Pallade Veneta - Nach Schüssen in Baden-Württemberg weitere Waffen beschlagnahmt

Nach Schüssen in Baden-Württemberg weitere Waffen beschlagnahmt


Nach Schüssen in Baden-Württemberg weitere Waffen beschlagnahmt
Nach Schüssen in Baden-Württemberg weitere Waffen beschlagnahmt / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Bei den gemeinsamen Ermittlungen mehrerer Polizeipräsidien, des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zusammenhang mit mehreren Schüssen in Baden-Württemberg sind weitere Waffen beschlagnahmt worden. Wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten, war Ende Juli bei Geislingen an der Steige ein Autofahrer kontrolliert worden. Im Wagen des 20-Jährigen fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, die zu einer scharfen Schusswaffe umgebaut worden war.

Textgröße ändern:

Außerdem seien eine größere Menge Testosteron und mehrere Handys beschlagnahmt worden. In der Wohnung des 20-Jährigen sei noch eine Schreckschusspistole gefunden worden. Das Landeskriminalamt prüft nun, ob die umgebaute Waffe für die Schüsse im Großraum Stuttgart benutzt wurde. Zudem wird untersucht, ob der 20-Jährige einen Bezug zu den Taten hat. Die Ermittlerinnen und Ermittler sprachen von "milieuspezifischen Auseinandersetzungen".

Mitte Juli war bekannt geworden, dass sie in dem Zusammenhang mehrere hundert Verdächtige im Visier haben. 24 Menschen saßen damals in Untersuchungshaft. Auch der kürzlich bei Geislingen kontrollierte 20-Jährige war dem Haftrichter vorgeführt worden, gegen ihn wurde aber kein Haftbefehl erlassen.

Im Großraum Stuttgart waren in den vergangenen Monaten immer wieder Schüsse abgegeben worden, bei denen teils Menschen verletzt wurden. Für die Ermittlungen arbeiten die Polizeipräsidien Reutlingen, Stuttgart, Ludwigsburg und Ulm, das LKA und die Staatsanwaltschaft Stuttgart zusammen. "Die Polizei Baden-Württemberg nimmt jede Möglichkeit wahr, um die Machenschaften dieser kriminellen Gruppierungen zu durchkreuzen", erklärte Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU).

Y.Destro--PV

Empfohlen

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Textgröße ändern: