Pallade Veneta - Biden kündigt nach Brand-Katastrophe Besuch in Hawaii an

Biden kündigt nach Brand-Katastrophe Besuch in Hawaii an


Biden kündigt nach Brand-Katastrophe Besuch in Hawaii an
Biden kündigt nach Brand-Katastrophe Besuch in Hawaii an / Foto: Yuki IWAMURA - AFP

Nach den verheerenden Bränden auf Hawaii hat US-Präsident Joe Biden einen Besuch in der Katastrophenregion angekündigt. "Meine Frau Jill und ich werden so bald wie möglich nach Hawaii reisen", sagte Biden am Dienstag bei einer Rede im US-Bundesstaat Wisconsin. Er wolle aber sichergehen, den Bergungsarbeiten "nicht im Weg zu stehen".

Textgröße ändern:

Er habe mehrfach mit dem Gouverneur von Hawaii, Josh Green, telefoniert, sagte Biden. Er bekräftigte, dass die Behörden vor Ort jegliche Unterstützung erhielten, die sie benötigten. Biden hatte in der vergangenen Woche wegen der Brände auf Hawaii den Katastrophenfall ausgerufen und damit Hilfen des Bundes für die betroffenen Gebiete auf der US-Inselgruppe im Pazifik freigegeben.

Die Brände hatten am vergangenen Dienstag auf Hawaii und der benachbarten Insel Maui begonnen und sich rasch ausgebreitet. Von der bei Touristen beliebten historischen Stadt Lahaina an der Westküste von Maui blieben fast nur noch Schutt und Asche.

Die Zahl der Todesopfer stieg inzwischen auf mehr als hundert. 106 Leichen seien geborgen worden, teilten die Behörden auf Maui am Dienstag mit. Gouverneur Green hatte in den vergangenen Tagen immer wieder davor gewarnt, dass die Opferzahl sich noch deutlich erhöhen könnte. Bislang wurde nach seinen Angaben etwa ein Viertel des Katastrophengebiets mit Hilfe von Spürhunden abgesucht.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes

Am dritten Tag seiner Frankreich-Reise feiert Papst Leo XIV. im Pilgerort Lourdes erneut eine große Messe unter freiem Himmel. Seit dem frühen Morgen strömten Gläubige zu dem Platz vor dem Marienheiligtum, wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut war. Bei seiner Ankunft im Papamobil wurde Leo XIV. mit Beifall begrüßt. Die Organisatoren rechneten mit 150.000 Teilnehmern. An der Messe am Vortag in Paris hatten 800.000 Menschen teilgenommen, deutlich mehr als erwartet.

Textgröße ändern: