Pallade Veneta - Zwei Israelis bei Schusswaffenangriff im Westjordanland getötet

Zwei Israelis bei Schusswaffenangriff im Westjordanland getötet


Zwei Israelis bei Schusswaffenangriff im Westjordanland getötet
Zwei Israelis bei Schusswaffenangriff im Westjordanland getötet / Foto: AHMAD GHARABLI - AFP

Bei einem mutmaßlichen Schusswaffenangriff im von Israel besetzten Westjordanland sind zwei israelische Zivilisten getötet worden. Nach Angaben der israelischen Armee wurde am Samstag ein "mutmaßlicher Schusswaffenangriff auf mehrere israelische Zivilisten" im Gebiet von Huwara verübt. Zwei Menschen seien gestorben. Laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu handelt es sich um einen Vater und dessen Sohn. Die Armee fahnde nach dem "Mörder".

Textgröße ändern:

Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa sperrte die israelische Armee die Zufahrten zu der nahegelegenen Stadt Nablus ab und suchte dort nach den Angreifern. Dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom zufolge ereignete sich der Angriff am Nachmittag an einer Autowaschanlage in Huwara.

Die Gewalt im Westjordanland hat seit Anfang vergangenen Jahres stark zugenommen. Es gab eine Reihe von palästinensischen Angriffen auf israelische Ziele, wiederholte Razzien der israelischen Armee und Gewalt jüdischer Siedler gegen palästinensische Bewohner.

Seit Beginn dieses Jahres sind laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Zahlen mindestens 218 Palästinenser, rund 30 Israelis, eine Ukrainerin und ein Italiener getötet worden. Bei einem großen Teil der Opfer handelt es sich um Zivilisten.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes

Am dritten Tag seiner Frankreich-Reise feiert Papst Leo XIV. im Pilgerort Lourdes erneut eine große Messe unter freiem Himmel. Seit dem frühen Morgen strömten Gläubige zu dem Platz vor dem Marienheiligtum, wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut war. Bei seiner Ankunft im Papamobil wurde Leo XIV. mit Beifall begrüßt. Die Organisatoren rechneten mit 150.000 Teilnehmern. An der Messe am Vortag in Paris hatten 800.000 Menschen teilgenommen, deutlich mehr als erwartet.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und acht Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind am Sonntag zwei Passagiere getötet und acht weitere schwer verletzt worden. Der mit rund 50 Menschen besetzte Bus kam bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Er war demnach auf der Fahrt vom schweizerischen Zürich ins italienische Mailand. An Bord waren philippinische Staatsbürger.

Textgröße ändern: