Pallade Veneta - 16-Jähriger sticht an Schule in Sachsen auf Achtjährigen ein und zündet sich selbst an

16-Jähriger sticht an Schule in Sachsen auf Achtjährigen ein und zündet sich selbst an


16-Jähriger sticht an Schule in Sachsen auf Achtjährigen ein und zündet sich selbst an
16-Jähriger sticht an Schule in Sachsen auf Achtjährigen ein und zündet sich selbst an / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein 16-Jähriger hat am Mittwoch einen Achtjährigen auf dem Gelände einer Schule im ostsächsischen Bischofswerda mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der Tatverdächtige zündete sich nach ersten Erkenntnissen selbst an und wurde anschließend gelöscht, wie die Polizei in Görlitz mitteilte. Er wurde festgenommen und befindet sich in medizinischer Betreuung. Der Achtjährige wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war nach Polizeiangaben stabil.

Textgröße ändern:

In der Schule im Landkreis Bautzen war am Morgen gegen 09.45 Uhr Amokalarm ausgelöst worden. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Gegen Mittag meldete die Polizei, dass die Gefahrensituation "mittlerweile wieder vorüber" sei. Polizeikräfte waren aber weiter vor Ort. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Die genauen Umstände und das Motiv der Tat waren zunächst unklar.

Die während der Tat anwesenden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte wurden von der Polizei betreut. Die Einsatzkräfte sprachen mit Zeugen und sicherten Spuren am Tatort. Um weitere Gefahren auszuschließen, wurde die Schule zudem durchsucht. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes

Am dritten Tag seiner Frankreich-Reise feiert Papst Leo XIV. im Pilgerort Lourdes erneut eine große Messe unter freiem Himmel. Seit dem frühen Morgen strömten Gläubige zu dem Platz vor dem Marienheiligtum, wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut war. Bei seiner Ankunft im Papamobil wurde Leo XIV. mit Beifall begrüßt. Die Organisatoren rechneten mit 150.000 Teilnehmern. An der Messe am Vortag in Paris hatten 800.000 Menschen teilgenommen, deutlich mehr als erwartet.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und acht Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind am Sonntag zwei Passagiere getötet und acht weitere schwer verletzt worden. Der mit rund 50 Menschen besetzte Bus kam bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Er war demnach auf der Fahrt vom schweizerischen Zürich ins italienische Mailand. An Bord waren philippinische Staatsbürger.

Textgröße ändern: