Pallade Veneta - Mehrere Exponate bei Einbruch in Kölner Museum für Ostasiatische Kunst gestohlen

Mehrere Exponate bei Einbruch in Kölner Museum für Ostasiatische Kunst gestohlen


Mehrere Exponate bei Einbruch in Kölner Museum für Ostasiatische Kunst gestohlen
Mehrere Exponate bei Einbruch in Kölner Museum für Ostasiatische Kunst gestohlen / Foto: Guillaume SOUVANT - AFP/Archiv

Bei einem Einbruch in das Kölner Museum für Ostasiatische Kunst haben Unbekannte mehrere Exponate gestohlen. Wie die Polizei in der Domstadt mitteilte, wurde in der Nacht zum Mittwoch ein Fenster des Museums im Stadtteil Lindenthal aufgehebelt. Aus Vitrinen seien daraufhin mehrere wertvolle Stücke entwendet worden.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge wurde ein Mitarbeiter des Museums gegen Mitternacht durch laute Geräusche an der Vorderseite des Museums auf den Einbruch aufmerksam. Er sah demnach zwei Männer, zu denen die Polizei Personenbeschreibungen veröffentlichte. Die Ermittler baten mögliche Zeugen, sich zu melden.

Nach Angaben der Stadt Köln wurden bei dem Einbruch neun chinesische Porzellane gestohlen, die teilweise zum Gründungsbestand des Museums gehörten. Sie stammen aus der Zeit zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert, teilte die Stadt mit. Den finanziellen Schaden bezifferte sie auf über eine Million Euro. Der Beigeordnete für Kunst und Kultur, Stefan Charles, kündigte eine Überprüfung der Sicherheit des Museum an.

Die Museumsdirektorin Shao-Lan Hertel zeigte sich entsetzt über den Diebstahl. "Mehr als der finanzielle Verlust schmerzt, dass fast alle gestohlenen Exponate zum Gründungsbestand zählten", erklärte sie. Weil die Objekte gut dokumentiert und wiedererkennbar seien, habe sie die Hoffnung, dass sie irgendwann wieder auftauchten. Eine gestohlene Schale aus der Ming-Dynastie sei dem Museum erst 2015 geschenkt worden.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt. Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Textgröße ändern: