Pallade Veneta - Bericht: USA vermuten Ermittlungen Pekings gegen Chinas Verteidigungsminister

Bericht: USA vermuten Ermittlungen Pekings gegen Chinas Verteidigungsminister


Bericht: USA vermuten Ermittlungen Pekings gegen Chinas Verteidigungsminister
Bericht: USA vermuten Ermittlungen Pekings gegen Chinas Verteidigungsminister / Foto: Alexander NEMENOV - AFP/Archiv

Die US-Regierung geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass in China gegen Verteidigungsminister Li Shangfu ermittelt wird und dieser von seinen Aufgaben entbunden wurde. Die britische Zeitung "Financial Times" berichtete unter Berufung auf mehrere US-Beamte und mit Geheimdienstinformationen vertraute Menschen, die USA hätten festgestellt, dass Li von seinen Pflichten als Minister entbunden worden sei.

Textgröße ändern:

Es war nicht klar, wie die US-Regierung zu dem Schluss kam, dass gegen Li ermittelt werde. Das Weiße Haus äußerte sich nicht öffentlich zu der Angelegenheit. Der US-Botschafter in Japan, Rahm Emanuel, erklärte in Onlinemedien, Li sei seit drei Wochen nicht mehr gesehen und unter Hausarrest gestellt worden.

Auf die Frage der Nachrichtenagentur AFP am Freitag, ob gegen Li ermittelt werde, sagte eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, ihr sei "die angesprochene Situation nicht bekannt".

Li war Mitte August zu einer Sicherheitskonferenz nahe Moskau nach Russland gereist. Kurz darauf veröffentlichte die belarussische Regierung Fotos von einem Treffen Lis mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko.

Ende Juli war der damalige chinesische Außenminister Qin Gang ohne Angaben von Gründen seines Amtes enthoben worden, nachdem er wochenlang aus der Öffentlichkeit verschwunden war. Im gleichen Monat tauschte Peking zudem den Befehlshaber der Raketenstreitkräfte aus, in deren Zuständigkeitsbereich auch das Atomwaffenarsenal des Landes fällt. Der frühere Kommandeur Li Yuchao war vor dem Wechsel über Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt. Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Textgröße ändern: