Pallade Veneta - Tod von Frau durch Kopfschuss wird in München neu aufgerollt

Tod von Frau durch Kopfschuss wird in München neu aufgerollt


Tod von Frau durch Kopfschuss wird in München neu aufgerollt
Tod von Frau durch Kopfschuss wird in München neu aufgerollt / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Der Tod einer Frau im ehelichen Schlafzimmer wird seit Dienstag vor dem Landgericht München I neu aufgerollt. Die Frau starb im August 2015 an einer Kugel aus der Waffe ihres von ihr getrennt lebenden Ehemanns Srecko S., die in ihren Kopf eindrang. Vom Vorwurf des Mordes wurde der damals 62-Jährige im Februar 2022 zunächst freigesprochen - der Bundesgerichtshof kippte das Urteil aber später.

Textgröße ändern:

Er fand einen Rechtsfehler im Urteil des Landgerichts und trug ihm auf, den Fall erneut zu verhandeln. Das Landgericht hatte schon 2022 festgestellt, dass S. und seine Frau im August 2015 gemeinsam zu seiner Wohnung gefahren waren und dort einvernehmlichen Geschlechtsverkehr hatten. Im Schlafzimmer habe der Angeklagte eine Pistole und Munition aufbewahrt. Am frühen Morgen rief die Frau einen Whatsapp-Chat auf, in dem sie ein Bild von sich in Dessous verschickt hatte.

Über die weiteren Ereignisse gingen die Angaben auseinander. Die Anklage warf S. vor, seine Frau aus Eifersucht erschossen zu haben. Er selbst gab an, dass die Frau sich die Waffe plötzlich vor die Brust gehalten habe. Er habe sie ihr abnehmen wollen, im Gerangel habe sich der Schuss gelöst.

Das Landgericht äußerte damals zwar "erhebliche Zweifel" an der Darstellung des Angeklagten, konnte sich aber nicht sicher davon überzeugen, dass er die Frau getötet hatte. Es verurteilte ihn darum nur wegen des unerlaubten Besitzes der Tatwaffe zu einer Haftstrafe von zwei Jahren. Nun muss sich S. erneut wegen Mordes verantworten. Das Landgericht setzte zwölf weitere Verhandlungstermine bis Anfang Dezember an.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt. Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Textgröße ändern: