Pallade Veneta - Siebenjähriger nach Messerangriff durch 14-Jährigen in Regensburg verstorben

Siebenjähriger nach Messerangriff durch 14-Jährigen in Regensburg verstorben


Siebenjähriger nach Messerangriff durch 14-Jährigen in Regensburg verstorben
Siebenjähriger nach Messerangriff durch 14-Jährigen in Regensburg verstorben / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Ein siebenjähriger Junge ist einen Tag nach einem Messerangriff durch einen 14-Jährigen in einer psychiatrischen Einrichtung in Regensburg verstorben. Das Kind erlag am Freitag seinen schweren Verletzungen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Abend mitteilte. Bei dem Angriff wurde zudem ein 63-jähriger Erwachsener schwer verletzt. Weil extremistische Bezüge nicht ausgeschlossen werden können, hatte die Generalstaatsanwaltschaft München die Ermittlungen gegen den 14-jährigen Patienten der Einrichtung übernommen.

Textgröße ändern:

Zu dem Angriff in der kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung des Bezirksklinikums Regensburg kam es nach Angaben der Polizei am Donnerstagmorgen. Zunächst wurden demnach der 63-Jährige auf einem Flur sowie das siebenjährige Kind auf einer Station verletzt. Ein 27-jähriger Mitarbeiter der Einrichtung überwältigte den 14-jährigen Patienten und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Hierbei zog sich der Mitarbeiter Verletzungen an der Hand zu.

Der junge Tatverdächtige wurde wegen möglicher Schuldunfähigkeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht, wie die Polizei weiter mitteilte. Der 63-Jährige war am Freitag weiterhin in ärztlicher Behandlung, sein Gesundheitszustand wurde als stabil bezeichnet.

Die Ermittlungen wurden den Angaben zufolge von der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) übernommen, da "aufgrund der zur Person des Tatverdächtigen vorliegenden Erkenntnissen extremistische Bezüge nicht ausgeschlossen werden können". Es seien verschiedene Beweismittel sichergestellt worden, darunter schriftliche Unterlagen sowie das Mobiltelefon des Jugendlichen.

Mit dem 14-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab war die Polizei den Angaben zufolge bereits seit Jahresbeginn befasst, da er sich als Strafunmündiger intensiv mit der Planung schwerster Gewalttaten beschäftigt habe. Hierzu soll er unter anderem einschlägige Chatgruppen in Messenger-Diensten genutzt haben.

C.Conti--PV

Empfohlen

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.

Hunderttausende Menschen sind am Samstag in Paris zu einer Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV. geströmt. Schon mehrere Stunden vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich unzählige Menschen in der französischen Hauptstadt auf den Champs-Elysées. Leo XIV. will am Nachmittag im Papamobil die berühmte Prachtstraße hinunterfahren - und dann auf dem Place de la Concorde eine Messe feiern. Erwartet werden insgesamt rund 600.000 Menschen.

Textgröße ändern: