Pallade Veneta - Konstituierung von synodalem Ausschuss - Katholische Laien wollen beharrlich sein

Konstituierung von synodalem Ausschuss - Katholische Laien wollen beharrlich sein


Konstituierung von synodalem Ausschuss - Katholische Laien wollen beharrlich sein
Konstituierung von synodalem Ausschuss - Katholische Laien wollen beharrlich sein / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Mit Beratungen einer Satzung und Geschäftsordnung für einen sogenannten synodalen Ausschuss haben Bischöfe und Laien der katholischen Kirche in Deutschland ihren synodalen Weg fortgesetzt. In Essen kamen am Freitag dazu Bischöfe, 27 Delegierte des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) als Laienvertretung sowie 20 gewählte Mitglieder zu zweitägigen Beratungen zusammen. Bis Samstag soll sich der synodale Ausschuss dort konstituieren.

Textgröße ändern:

ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp erklärte für die Laien, die Kirche brauche "ein weiteres synodales Voranschreiten". Es gehe nun "um nicht weniger als die Bestätigung der Zusage, die die deutschen Bischöfe den Betroffenen sexuellen Missbrauchs gegenüber im Jahr 2019 formuliert haben - konsequent weiter auf dem Weg der Aufarbeitung und Aufklärung zu gehen".

Trotz wiederholter Kritik des Vatikans und von Papst Franziskus am deutschen synodalen Weg sieht Stetter-Karp eine enge Verbindung zur Weltkirche. "Papst Franziskus macht uns Mut, wir stehen im Wort - wir gehen beharrlich voran." Bewusst sei der Termin für die Konstituierung des synodalen Ausschuss so gelegt worden, dass er nach der Sitzung der Weltsynode im Vatikan im Oktober liegt. "Die Beratungen in Rom haben überdeutlich gezeigt, dass es in der Kirche konkrete, sichtbare Veränderungen braucht", erklärte Stetter-Karp.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, erklärte ebenfalls, es gebe eine Verbindung von Weltsynode und synodalem Weg. "Synodalität, so das zentrale Anliegen, soll als 'modus vivendi et operandi' der ganzen Kirche gestärkt und konkretisiert werden", teilte der Limburger Bischof mit.

Der synodale Ausschuss soll eine Evaluation der Beschlüsse des synodalen Wegs vorbereiten und die noch nicht beschlossenen Texte weiter entwickeln. Außerdem soll er bis 2026 einen synodalen Rat vorbereiten. Der Vatikan erklärte allerdings, die deutsche Kirche dürfe kein solches Gremium schaffen.

Obwohl er von einer großen Mehrheit der Bistümer getragen wird, sorgt der synodale Ausschuss bei konservativen Bischöfen für Kritik. Vier Bistümer verweigerten die finanzielle Unterstützung, darunter das Erzbistum Köln mit dessen Kardinal Rainer Maria Woelki. Der konservative Passauer Bischof Stefan Oster will vorerst nicht am synodalen Ausschuss mitarbeiten.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.

Hunderttausende Menschen sind am Samstag in Paris zu einer Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV. geströmt. Schon mehrere Stunden vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich unzählige Menschen in der französischen Hauptstadt auf den Champs-Elysées. Leo XIV. will am Nachmittag im Papamobil die berühmte Prachtstraße hinunterfahren - und dann auf dem Place de la Concorde eine Messe feiern. Erwartet werden insgesamt rund 600.000 Menschen.

Explosion in Haus nahe Akropolis in Athen: Ein Todesopfer aus Trümmern geborgen

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Rettungskräfte eine Leiche aus dem Trümmern geborgen. Bei dem Todesopfer handelt es sich vermutlich um eine Touristin aus den USA, die gemeinsam mit ihrem Ehemann und einem weiteren Paar eine Ferienwohnung in dem Gebäude gemietet hatte, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA am Samstag berichtete.

Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten

Im niedersächsischen Delmenhorst sind in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Männer schwer verletzt worden. Einer von ihnen starb auf dem Weg ins Krankenhaus, berichtete die Polizei am Samstagmorgen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.

Textgröße ändern: